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Hohe Qualität in der NotfallversorgungTraumazentrum Lauterbach erneut erfolgreich rezertifiziert

LAUTERBACH (ol). Das Krankenhaus Eichhof in Lauterbach ist erneut als lokales Traumazentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie rezertifiziert worden. Bei der umfangreichen Prüfung wurden unter anderem die medizinischen Abläufe, die interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die räumlichen und technischen Voraussetzungen bewertet. Das Traumazentrum versorgt rund um die Uhr Schwerverletzte aus dem Vogelsberg und ist Teil des TraumaNetzwerkes Osthessen. Die Rezertifizierung bestätigt die Einhaltung der bundesweit geltenden Qualitätsstandards.

Die Notaufnahme des Krankenhauses Eichhof bleibt eine verlässliche Anlaufstelle für die Versorgung Schwerverletzter in der Region. Nach einer umfangreichen Prüfung wurde das Krankenhaus erneut als lokales Traumazentrum durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) rezertifiziert. Damit erfüllt das Haus weiterhin die anspruchsvollen Qualitätsanforderungen des Weißbuches der DGU und des TraumaNetzwerkes DGU, heißt es in der Pressemitteilung der Eichhof Stiftung.

„Die Rezertifizierung bestätigt die hochwertige Qualität unserer Notfallversorgung und ist vor allem eine Anerkennung für die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Berufsgruppen“, betont der Leiter des lokalen Traumazentrums Oberarzt Orthopädie/Unfallchirurgie Achim Ralf Müller. Dieser Aussage pflichtet der Leitende Oberarzt der Notaufnahme Alexander Heuser bei: „Schwerverletzte Patienten benötigen innerhalb kürzester Zeit die richtige Diagnostik und Behandlung. Genau dafür sind unsere Abläufe und unser Team ausgelegt.“

Als lokales Traumazentrum übernimmt das Lauterbacher Krankenhaus die Standard- und Notfallversorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten aus dem Vogelsberg. Dafür stehen an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr speziell geschulte Teams aus Unfallchirurgie, Anästhesie, Radiologie, Allgemeinchirurgie sowie der Notaufnahme bereit. Im Schockraum arbeiten die verschiedenen Fachdisziplinen Hand in Hand, um unmittelbar nach der Einlieferung lebensrettende Maßnahmen einzuleiten.

Ziel des Traumanetzwerkes Osthessen ist es, die Versorgung Schwerverletzter durch die enge Zusammenarbeit zertifizierter Krankenhäuser, Rettungsdienste und spezialisierter Zentren kontinuierlich zu verbessern. Das Krankenhaus Eichhof ist Teil dieses Netzwerkes und damit verpflichtet, Betroffene jederzeit nach einheitlichen, wissenschaftlich fundierten Qualitätsstandards zu versorgen.

Fachübergreifende Zusammenarbeit

Während der Rezertifizierung nahmen die Gutachter nicht nur die räumlichen und technischen Voraussetzungen unter die Lupe, sondern überprüften auch die Organisation der Versorgung anhand konkreter Behandlungsfälle. Im Mittelpunkt standen die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Einhaltung der definierten Qualitätsstandards. Positiv bewertete die Zertifizierungskommission auch die Infrastruktur der Notaufnahme. Die kurzen Wege von der Krankenwagenzufahrt über das Röntgen und den Computertomografen bis hin zum Operationssaal ermöglichten eine besonders schnelle Diagnostik und Behandlung.

„Ein wesentlicher Bestandteil des TraumaNetzwerkes ist die enge Kooperation mit regionalen und überregionalen Traumazentren. Sollte eine weiterführende Spezialbehandlung erforderlich sein, können Patientinnen und Patienten nach der Erstversorgung schnell und abgestimmt beispielsweise in das Klinikum Fulda als überregionales Traumazentrum verlegt werden“, erklärt Dr. Johannes Roth, Chefarzt Gastroenterologie und zugleich Ärztlicher Leiter der Notaufnahme. Regelmäßige Netzwerktreffen sorgten dafür, dass Abläufe kontinuierlich weiterentwickelt und die Versorgungsqualität dauerhaft gesichert würden, so der Chefarzt.

Von den optimierten Strukturen profitieren jedoch nicht nur Unfallverletzte. Die eingespielten Schockraumprozesse kommen ebenso Menschen mit akuten lebensbedrohlichen internistischen Erkrankungen zugute. Schnelle Diagnostik, klar definierte Abläufe und die enge Zusammenarbeit der Fachabteilungen verbessern die Versorgung aller Notfallpatienten. „Die erfolgreiche Rezertifizierung bestätigt damit nicht nur die hohe medizinische Qualität in unserem Haus, sondern auch seine wichtige Rolle in der Notfallversorgung der gesamten Region“, sagt die Qualitätsmanagementbeauftragte Maike Rothmann, die die Rezertifizierung durch die DGU vorbereitet und begleitet hat. Für die Bevölkerung bedeute dies die Sicherheit, dass im Ernstfall jederzeit eine Versorgung nach den höchsten bundesweiten Qualitätsstandards gewährleistet sei.

Das Traumanetzwerk Osthessen wurde 2010 gegründet und von der DGU zertifiziert. Ihm gehören das überregionale Traumazentrum Klinikum Fulda, das regionale Traumazentrum Bad Hersfeld sowie die lokalen Traumazentren des Krankenhauses Eichhof in Lauterbach, das Herz-Jesu-Krankenhaus in Fulda und die Krankenhäuser in Gelnhausen, Schlüchtern, Hünfeld und Rotenburg/Fulda an.

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