
Ortsdurchfahrt bleibt voll gesperrtHessen Mobil wechselt in Angenrod in letzten Bauabschnitt
ANGENROD (ol). Ab Montag, den 17. August, beginnt an der B 62 in Angenrod der dritte und letzte Bauabschnitt. Der Abschnitt zwischen der Taubengasse und dem Ortsausgang wird dann unter Vollsperrung ausgebaut. Billertshausen ist aus Richtung Kirtorf wieder über Angenrod erreichbar. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist weiterhin für Ende des Jahres vorgesehen.
Seit August 2025 baut Hessen Mobil in Zusammenarbeit mit der Stadt Alsfeld auf einer Länge von 740 Metern die Ortsdurchfahrt von Alsfeld-Angerod aus. Außerdem wird ein neuer Radweg geschaffen und Gehwege werden saniert. Um die Einschränkungen für die Anliegenden soweit wie möglich zu reduzieren, werden die Bautätigkeiten in einzelnen Bauabschnitten abgewickelt.
Derzeit laufen die Arbeiten unter Vollsperrung im zweiten Bauabschnitt, der sich zwischen Dorfgemeinschaftshaus und Abzweig „Taubengasse“ erstreckt. Dieser Bauabschnitt steht nun vor der Fertigstellung, sodass im Laufe des kommenden Montags, dem 17. August, in den dritten und gleichzeitig letzten Bauabschnitt umgestellt werden kann, heißt es in der Pressemitteilung von Hessen Mobil. Die Arbeiten werden dann zwischen dem Abzweig „Taubengasse“ und dem Ortsausgang auf Höhe des Abzweigs „Wuhlsgasse“ ablaufen.
Die Umleitung bleibt identisch: Sie führt für den Pkw-Verkehr aus Richtung Marburg über Ober-Gleen, B 62, Heimertshausen, Zell, Romrod, B 49, Alsfeld und Leusel. Aus der Gegenrichtung, aus Alsfeld, geht es über Reibertenrod, Ruhlkirchen und Seibelsdorf ans Ziel. Der Lkw-Verkehr wird großräumiger umgeleitet. Zusätzlich gilt für den Schwerverkehr in weiten Teilen Tempo 30.
Eine kleine Änderung gibt es losgelöst von der Umleitung dennoch: Von Billertshausen aus kann nach der Umstellung wieder über Angenrod nach Kirtorf gefahren werden – und umgekehrt. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist weiterhin für Ende des Jahres geplant.
In den Ausbau der Ortsdurchfahrt einschließlich Radweg investiert die Bundesrepublik Deutschland circa 1,7 Millionen Euro. Zusätzlich übernimmt die Stadt Alsfeld einen Kostenanteil von circa 1,2 Millionen Euro für die städtischen Maßnahmen. Alle von der Maßnahme Betroffenen werden um Beachtung der anstehenden Änderungen gebeten.
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