
Feuerwehr Mücke verhindert größeres FischsterbenIm Einsatz gegen das Fischsterben
MERLAU (ol). Am Mittwoch, den 24. Juni, wurde die Feuerwehr Mücke wegen eines drohenden Fischsterbens am Merlauer Zettelteich alarmiert. Aufgrund der Hitze war der Sauerstoffgehalt des Gewässers stark gesunken, wodurch bereits zahlreiche Fische verendet waren. Rund 50 Einsatzkräfte belüfteten den Teich über mehrere Tage mit einem Wasserkreislauf. Bis Samstag, den 27. Juni, konnten die Maßnahmen erfolgreich beendet werden, nachdem kein weiterer Fisch verendet war.
Aufgrund der anhaltenden Hitze und der intensiven Sonneneinstrahlung sank die Sauerstoffkonzentration im Merlauer Zettelteich in den vergangenen Tagen auf ein kritisches Minimum, berichtet die Feuerwehr Mücke in einer Pressemitteilung. Bis vergangenen Mittwochabend waren bereits zahlreiche Fische in dem vom Fischereiclub Nieder-Ohmen bewirtschafteten Angelgewässer verendet.

Foto: Feuerwehr Mücke
Der zuständige Gewässerwart bat daraufhin die Feuerwehr um Unterstützung, um einen noch größeren Schaden zu verhindern. Gemeinsam wurde die Lage vor Ort erkundet und beschlossen, das Gewässer mithilfe eines über Feuerwehrpumpen erzeugten Wasserkreislaufs zu belüften. Ziel der Maßnahme war es, gemäß § 6 HBKG ein weiteres Fischsterben abzuwenden.
Zunächst kamen die Wehren aus Flensungen und Merlau zum Einsatz. Parallel durchgeführte Messungen der Sauerstoffkonzentration zeigten eine kontinuierliche Verbesserung, sodass die Belüftungsmaßnahmen fortgesetzt wurden. Zur Sicherstellung des Einsatzes richtete die Feuerwehr einen Schichtbetrieb ein, der schließlich bis Samstagabend, den 27. Juni, andauerte.

Foto: Feuerwehr Mücke
Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte aus nahezu allen zwölf Ortsteilwehren mit Personal und umfangreicher Technik im Einsatz. Die Mitglieder des Fischereiclubs unterstützten parallel bei der Bergung der Fischkadaver, wobei auch der gemeindliche Bauhof mit einem Bagger half. Durch das große Engagement aller Beteiligten konnte der Sauerstoffgehalt des Teiches deutlich erhöht werden.
Auch Bürgermeister Andreas Sommer informierte sich persönlich über die Lage und stand im Austausch mit den Verantwortlichen.
Bis zum Ende der letzten Schicht am Samstag um 20 Uhr war kein weiterer Fisch verendet. Die Maßnahmen konnten daraufhin erfolgreich beendet werden. Das schnelle und koordinierte Handeln aller Beteiligten trug entscheidend dazu bei, einen deutlich größeren Schaden für das Gewässer und seinen Fischbestand abzuwenden.
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