
ekordverdächtige Resonanz beim Pfingstschleifchenturnier des Alsfelder Tennis ClubsFlutlicht fällt aus – Stimmung bleibt an
ALSFELD (ol). Beim traditionellen Pfingstschleifchenturnier des Alsfelder Tennis Clubs herrschte beste Stimmung auf und neben den Plätzen. Zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller Altersgruppen sorgten für eine außergewöhnliche Atmosphäre im Jubiläumsjahr „50 Jahre ATC“. Selbst ein kurzzeitiger Flutlichtausfall tat der guten Laune keinen Abbruch. Sportlich setzten sich Andreas Armbruster und Nachwuchsspieler Nils Beyenbach durch.
Ein wunderschöner Tennisabend beim Alsfelder Tennis Club: Beste frühsommerliche Bedingungen, eine voll besetzte Anlage, hervorragende Stimmung und ein generationenübergreifendes Teilnehmerfeld sorgten beim traditionellen Pfingstschleifchenturnier des ATC für eine Atmosphäre, die viele langjährige Mitglieder als außergewöhnlich beschrieben, wie es in der Pressemitteilung des Vereins heißt.
Und selbst ein zwischenzeitlicher Ausfall des Flutlichts in den Halbfinalspielen konnte der guten Laune nichts anhaben – im Gegenteil: Mit Humor, Gelassenheit und tatkräftiger Hilfe wurde auch diese kleine Panne schnell gemeistert und entwickelte sich fast schon zu einer der charmanten Geschichten dieses besonderen Abends.
„Man kann hier eigentlich gar nicht zu viel des Lobes sein“, bilanzierte der Zweite Vorsitzende Gerhard Schreinert später sichtlich zufrieden. „Die Atmosphäre auf unserer Anlage im Jubiläumsjahr ist im Moment wirklich etwas Besonderes.“
Bereits beim Blick auf das Teilnehmerfeld wurde deutlich, wie lebendig der Verein derzeit aufgestellt ist: Neben vielen erfahrenen Spielern waren auffallend viele Jugendliche am Start. Gespielt wurde auf sämtlichen Plätzen und in ständig neu ausgelosten Doppelpaarungen – häufig generationenübergreifend, bewusst locker und mit viel Spaß am gemeinsamen Spiel. Der sportliche Ehrgeiz war durchaus vorhanden, doch klar im Vordergrund standen Gemeinschaft, Vereinsleben und die Freude am Tennissport.
Gerade diese Mischung machte den besonderen Reiz des Abends aus. Während auf den Plätzen bis in die Dunkelheit um Punkte gekämpft wurde, herrschte rund um Terrasse, Grill und Clubheim reger Betrieb. Zahlreiche Gäste verfolgten die Begegnungen, sodass den Teilnehmern zeitweise ebenso viele Zuschauer gegenüberstanden.
Sportlich setzte sich schließlich Andreas Armbruster gemeinsam mit seinem 13-jährigen Partner Nils Beyenbach durch. Dass Armbruster als einer der stärksten Spieler des Vereins den Weg ins Finale fand, überraschte kaum. Für besonderes Aufsehen sorgte jedoch die starke Leistung des jungen Beyenbach, der sich mit großem Engagement und auch spielerisch überzeugend seinen ersten Turniersieg verdiente.
Im spannenden Finale trafen die beiden auf Ina Berger sowie den Gastspieler Giuseppe aus dem Rhein-Main-Gebiet. Auch das passte hervorragend zum Charakter des Abends: Der ATC präsentierte sich einmal mehr als offener und gastfreundlicher Verein, in dem sich Mitglieder, Freunde und Gäste gleichermaßen willkommen fühlen.
Den dritten Platz sicherte sich wiederum die ATC-Jugend – in Verbindung mit der nötigen Portion Erfahrung: An der Seite des erfahrenen Alex Leis spielte der erst 12-jährige Tjark Szudmak groß auf.
Organisiert und geleitet wurde das Turnier von Jugendkoordinator Yanic Rühl gemeinsam mit Andreas Armbruster, die die wechselnden Paarungen auslosten. Für die Bewirtung und den geselligen Rahmen zeichnete sich Breitensportwartin Elke Hassenpflug verantwortlich.
Mitten im Jubiläumsjahr „50 Jahre ATC“ nutzte der Vorstand den Abend zudem, um erste Informationen zu den Überlegungen rund um einen möglichen Padel-Platz auf der Vereinsanlage vorzustellen. Die Resonanz darauf fiel ausgesprochen positiv aus. Mehrere Gäste waren eigens wegen dieses Themas auf die Anlage gekommen, und ein erstes Stimmungsbild innerhalb der Mitgliedschaft deutete klar darauf hin, dass der Verein dem Vorstand Rückenwind für die weiteren Planungen geben möchte.
Als der Abend schließlich unter wieder funktionierendem Flutlicht ausklang, war man sich einig: Ein derart positives Echo habe ein Flutlichtturnier beim ATC seit vielen Jahren nicht mehr erlebt.
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