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Schülerinnen und Schüler üben geordnetes Verlassen des Schulgebäudes und erhalten praxisnahe BrandschutzerziehungRäumungsübung an der Mittelpunktschule Antrifttal in Romrod – Feuerwehren erklären Brandschutz

ROMROD (ol). Kürzlich fand an der Mittelpunktschule Antrifttal in Romrod die jährliche Räumungsübung statt. Die Feuerwehren begleiteten die Übung mit Einsatzfahrzeugen und erklärten den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften die Abläufe im Notfall. Anschließend erhielten die Kinder eine praxisnahe Brandschutzerziehung, bei der sie den richtigen Umgang mit Notrufen und Gefahren lernen konnten.

Wenn auf dem Schulhof plötzlich Feuerwehrfahrzeuge stehen und viele Kinder geordnet das Gebäude verlassen, wirkt das im ersten Moment ungewohnt. In diesem Fall war aber schnell klar: Es ist eine Übung. Die Feuerwehren der Stadt Romrod haben die jährliche Räumungsübung an der Mittelpunktschule Antriftal in Romrod begleitet und unterstützt, damit die Abläufe im Ernstfall sicher sitzen, heißt es in der Pressemitteilung der Feuerwehr.

An der Übung nahmen Einsatzkräfte aus allen Einsatzabteilungen teil. Eingesetzt waren zwei Löschfahrzeuge, ein Logistikfahrzeug und der Einsatzleitwagen. Eine Räumungsübung bereitet alle am Schulleben Beteiligten darauf vor, wie man sich im Notfall verhält. Gleichzeitig lernen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Feuerwehr gemeinsam, welche Besonderheiten entstehen können, wenn Einsatzfahrzeuge auf den Schulhof fahren, Zufahrten frei bleiben müssen und viele Menschen zur gleichen Zeit in Bewegung sind. Genau deshalb ist diese Übung für alle Beteiligten jedes Jahr wichtig.

Die Organisatoren Janina Kister und Björn Preuß von Brincken bedankten sich im Anschluss bei allen Schülerinnen und Schülern sowie bei den Lehrkräften für die geordnete Räumung der Schule. Auch der stellvertretende Stadtbrandinspektor lobte die gute Organisation und das Zusammenspiel aller Beteiligten.

Nach der Räumungsübung blieb es für die Kinder spannend, denn im Anschluss stand Brandschutzerziehung auf dem Programm. Mit einem Rauchhaus wurde anschaulich gezeigt, wie schnell sich Rauch in einem Gebäude ausbreiten kann und warum Rauch so gefährlich ist. Außerdem wurde erklärt, wie ein Notruf richtig abgesetzt wird und welche Alltagsgefahren man vermeiden kann, damit es gar nicht erst zu einem Brand kommt.

Viele Schülerinnen und Schüler nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen, etwa zur Einsatzkleidung, zu den Fahrzeugen und zur Ausrüstung. Die Einsatzkräfte zeigten verschiedene Geräte und erklärten kindgerecht, wofür sie im Einsatz gebraucht werden. So konnten die Kinder Feuerwehr ganz praktisch erleben und gleichzeitig wichtiges Wissen für mehr Sicherheit im Alltag mitnehmen.

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