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Betreutes Kundenvolumen steigt auf 5,4 Milliarden Euro – vier Prozent Dividende geplantVR VerbundBank zieht nach ereignisreichem Geschäftsjahr 2025 positive Bilanz

ALSFELD/SCHLITZ (ol). Die VR VerbundBank zieht nach dem Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz. Das betreute Kundenvolumen stieg auf 5,4 Milliarden Euro. Treiber waren insbesondere Wertpapieranlagen. Die Bank plant eine Dividende von vier Prozent für ihre Mitglieder und verweist auf eine solide Eigenkapitalausstattung.

„Wir blicken zufrieden auf ein sehr ereignisreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Den Zusammenschluss der Volksbank Lauterbach–Schlitz mit der VR Bank HessenLand zur VR VerbundBank haben wir juristisch, technisch und organisatorisch erfolgreich vollzogen. Auf Basis einheitlicher zentraler Bereiche schaffen wir jetzt Synergien und führen gleichzeitig die Kundenbereiche unter Aufrechterhaltung der bisherigen Marken in bewährter Form weiter. Am meisten mussten die Mitarbeitenden des Althauses Lauterbach-Schlitz im Rahmen der technischen Umstellung schultern. Das war eine richtig gute Mannschaftsleistung“, betont Vorstandssprecher Helmut Euler in einer Pressemitteilung.

Das betreute Kundenvolumen stieg um 172 Millionen Euro auf 5,4 Milliarden Euro an. Treiber des Wachstums waren die Geldanlagen in Form von Wertpapieren, die die Bank in Kundendepots verwahrt. Das Wachstum in Höhe von 11,4 Prozent entfiel sowohl auf Bestandskunden als auch auf 1.562 Neukunden.

Die Neukreditzusagen (ohne Prolongationen) an Privatpersonen und Unternehmen umfassten 273 Millionen Euro. Die umfangreichen Tilgungen führten per Saldo zu einem nahezu konstanten Kreditbestand von 1,6 Milliarden Euro. Das Portfolio verteilt sich gleichmäßig auf das Firmen- und Privatkundengeschäft.
Das Zins- und Provisionsergebnis reduzierte sich um 1 Million Euro auf 61,4 Millionen Euro. Die Miet- und Pachteinnahmen erhöhten sich auf 8,2 Millionen Euro an.
Der Anstieg bei den ordentlichen Verwaltungsaufwendungen um 1,8 Millionen Euro auf 38,8 Millionen Euro resultierte aus tarifbedingten Veränderungen im Personalaufwand.
Mit dem Jahresergebnis ist die Bank vor dem Hintergrund der konservativen Bilanzpolitik und fusionsbedingter Einmalaufwendungen sowie der herausfordernden Umfeldbedingungen zufrieden. Die Aufwands-Ertrags-Relation beträgt 60 Prozent.
Die 49.039 Mitglieder sollen mit einer Dividende von vier Prozent am Unternehmenserfolg beteiligt werden.
Die Bank verfügt über eine solide Eigenkapitalquote (Gesamtkapitalquote 18,6 Prozent, Kernkapitalquote 17,2 Prozent). Im Konzern wurden zum 31. Dezember 2025 insgesamt 643 Mitarbeiter*innen beschäftigt, davon 407 Personen unmittelbar bei der VR VerbundBank.

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