
Nach WasserschadenDie Altenburger haben ihr Dorfgemeinschaftshaus zurück
ALTENBURG (akr). Über zwei Jahre mussten die Altenburger aufgrund eines Wasserschadens auf ihr Dorfgemeinschaftshaus verzichten. Doch damit ist jetzt Schluss, die Räumlichkeiten erstrahlen nicht nur im neuen Glanz, sondern können auch endlich wieder mit Leben gefüllt werden.
Es war im Februar 2021, als es einen schweren Wasserschaden im Dorfgemeinschaftshaus in Altenburg gab und ein Großteil der Räumlichkeiten in eine Baustelle verwandelt wurde. In strömen wurden Teile des DGH unter Wasser gesetzt, nachdem ein Rohr über der Küche geplatzt war. Der Grund: Ein Stück der sogenannten Begleitheizung war ausgefallen, was nicht einsehbar gewesen sei, wie Maximilian Wacker vom Amt für Bauen und Liegenschaften bei einem Vor-Ort-Termin erklärte.
Durch diesen Ausfall und den Minusgeraden im Februar kam es schließlich zu dem Wasserrohrbruch – und den damit einhergehenden bis jetzt rund 300.000 Euro teuren Sachschaden. „Dieser wird komplett von der Gebäudeversicherung übernommen“, erklärte Wacker. Fast ein Jahr lang habe es gedauert, bis alle Gutachten von der Versicherung erstellt waren, ehe man dann endlich mit den Arbeiten starten konnte – und davon standen so einige an.

Ein Blick in das frisch renovierte Foyer. Über zwei Jahre lang mussten die Altenburger auf ihr DGH verzichten – glücklicherweise zum Teil in einer Zeit, in der aufgrund der Pandemie nur wenige bis gar keine Veranstaltungen und Co. stattgefunden haben.

…und so sah es nach dem Wasserschaden aus. Einige Bereiche mussten kernsaniert werden, wie man auf dem Bild erkennen kann. Das Wasser lief bis in den Keller. Foto: Stadt Alsfeld
So mussten unter anderem das Foyer sowie der Schank- und Küchenbereich kernsaniert werden. Der Estrich wurde neu gegossen, Natursteinplatten verlegt, eine neue Dämmung musste her, die Türen mussten neu gesetzt werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Hinzukommen natürlich auch das neue Inventar in der Küche und im Schankbereich, denn das war durch das ganze Wasser ebenfalls nicht mehr zu gebrauchen.
Im Zuge der Renovierung wurde die Beleuchtung im Foyer zudem auf LED umgestellt und Schmutzfangmatten am Eingang verlegt. Im großen Saal – dieser war zum Glück nicht vom Wasserschaden betroffen – wurde außerdem der Parkettboden geschliffen und neu versiegelt.
Vor wenigen Tagen fanden schließlich die letzten Aufräum- und Einräumarbeiten statt, um die sich der Ortsbeirat und die Burschenschaft gekümmert haben. Denn bereits an diesem Wochenende steht die erste Veranstaltung im frisch renoviertem Dorfgemeinschaftshaus auf dem Programm – die Altenburger haben also nach dieser langen Zeit endlich wieder ihr DGH zurück.
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Und wie immer werden in solchen Berichten die Handwerker die die Arbeiten ausgeführt haben vergessen. Ohne das Handwerk wäre der Wasserschaden nie behoben worden.
geplapper, die wurden ja wohl dafür bezahlt.
Viel interessanter wäre zu erfahren warum es ZWEI Jahre dauert bis der Schaden repariert wurde. DIe Stadt musste den Schaden ja laut Bericht nicht bezahlen.
Ich auch, in Altenburg dauert alles ein bisschen lönger, siehe Brücke. :-)
Bessert irgendwann als gar nicht.
Fakt ist, dass es so was bei dem damaligen Ortsvorsteher nicht gegeben hätte. Aber so ist das nun mal. Da wird jemand wieder gewählt weil es der Ortsbeirat, wohlgemerkt gegen den Willen der Wählerinnen und Wähler, so beschlossen hat.