Gesellschaft0

Großes Interesse an aktuellen Vorschriften und sicherer WaffenaufbewahrungSicherer Umgang mit Jagdwaffen: Jägervereinigung Lauterbach informiert über Waffenrecht

LAUTERBACH-MAAR (ol). Bei einem gut besuchten Vortragsabend der Jägervereinigung Lauterbach im Jägerhof Maar informierte Alexander Michel, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Hessen, über aktuelle Entwicklungen im Waffenrecht. Im Mittelpunkt standen die sichere Aufbewahrung von Jagdwaffen und Munition, gesetzliche Vorschriften sowie die geplante Novellierung des Waffengesetzes. Auch unterschiedliche Schließsysteme, behördliche Kontrollen und mögliche rechtliche Folgen bei Verstößen wurden thematisiert.

Sicherheit und Verantwortung im Umgang mit Jagdwaffen standen im Mittelpunkt eines gut besuchten Vortragsabends der Jägervereinigung Lauterbach e.V. im Jägerhof Maar. Zahlreiche Mitglieder, darunter auch Teilnehmer des aktuellen Jungjägerausbildungskurses, informierten sich über aktuelle Entwicklungen im Waffenrecht und die gesetzlichen Anforderungen an die sichere Aufbewahrung von Waffen und Munition, heißt es in einer Pressemitteilung der Jägervereinigung Lauterbach e.V.

Als Referent begrüßte die Jägervereinigung Alexander Michel, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Hessen (LJV). Er erläuterte die geltenden Vorschriften und gab anhand zahlreicher Praxisbeispiele wertvolle Hinweise für den jagdlichen Alltag.

Landesjagdverband setzt sich für praxistaugliche Regelungen ein
Zu Beginn gab Michel Einblicke in die jagdpolitische Arbeit des Landesjagdverbandes. Dabei berichtete er über die gute Zusammenarbeit mit dem zuständigen hessischen Ministerium und dem Deutschen Jagdverband (DJV).

Ein Schwerpunkt lag auf der geplanten Novellierung des Waffengesetzes auf Bundesebene. Der LJV bringe sich mit fachlichen Stellungnahmen ein und setze sich für sachgerechte, verhältnismäßige und praxistaugliche Regelungen ein. Besonders hob Michel den persönlichen Einsatz des LJV-Präsidenten Prof. Dr. Jürgen Ellenberger hervor. „Wir versuchen, mehr praxistaugliche Veränderungen beim neuen Waffengesetz umsetzen zu können“, erklärte Michel.

Sichere Aufbewahrung im Mittelpunkt

Im weiteren Verlauf beschäftigten sich die Teilnehmer mit den gesetzlichen Anforderungen an Waffenschränke, unterschiedlichen Schließsystemen und der sicheren Verwahrung von Tresorschlüsseln. Auch die rechtliche Einordnung von Schalldämpfern und Wärmebildvorsatzgeräten sowie Erfahrungen aus behördlichen Aufbewahrungskontrollen wurden thematisiert.

Michel erläuterte zudem, dass es bei der Anwendung waffenrechtlicher Vorschriften teilweise Unterschiede zwischen den Bundesländern und in der Verwaltungspraxis der zuständigen Behörden gebe.

Ein weiteres Thema waren die rechtlichen Folgen möglicher Verstöße gegen Aufbewahrungsvorschriften. Hier setze sich die jagdliche Interessenvertretung für verhältnismäßige und abgestufte Sanktionen ein.

Foto: Jägervereinigung Lauterbach e.V.

Fortbildung als Teil jagdlicher Verantwortung

Mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis vermittelte Michel die komplexen gesetzlichen Bestimmungen verständlich und anschaulich. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich mit dem Referenten auszutauschen.

Der Vorsitzende der Jägervereinigung Lauterbach, Horst Ludwig, zeigte sich mit dem Verlauf des Abends zufrieden: „Wir haben interessante Einblicke in die Arbeit des Landesjagdverbandes erhalten, und auch ich habe heute wieder etwas dazugelernt.“

Die Veranstaltung verdeutlichte, welchen Stellenwert die regelmäßige Aus- und Fortbildung innerhalb der Jägerschaft einnimmt. Mit solchen Informationsangeboten möchte die Jägervereinigung Lauterbach ihre Mitglieder und angehenden Jungjäger für einen sicheren, sachkundigen und gesetzeskonformen Umgang mit Jagdwaffen sensibilisieren.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren