Gesellschaft0

Familien erkunden die Natur bei SchadenbachMit HessenForst den Herbstwald entdecken

HOMBERG OHM (ol). Bei einem Kurs der Volkshochschule des Vogelsbergkreises haben Familien mit Grundschulkindern den Herbstwald bei Homberg-Schadenbach erkundet. Unter Anleitung von Försterin und Waldpädagogin Eva Bonk entdeckten die Teilnehmer auf einer rund zwei Kilometer langen Tour Tierspuren und erfuhren spielerisch, wie sich Bäume und Waldtiere auf den Winter vorbereiten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit HessenForst im Rahmen der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung statt.

Bunte Blätter, raschelndes Laub und geheimnisvolle Spuren auf dem Waldboden: Der Herbst bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Wald mit allen Sinnen zu erforschen. Dazu lud der Kurs „Den Herbstwald entdecken mit HessenForst“ der Volkshochschule des Vogelsbergkreises Familien mit Kindern im Grundschulalter ein. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kooperation mit HessenForst statt. Unter der fachkundigen Begleitung von Försterin und Waldpädagogin Eva Bonk ging es auf eine rund zwei Kilometer lange Entdeckungstour durch den herbstlichen Wald bei Schadenbach, einem Stadtteil von Homberg, heißt es in einer Mitteilung des Vogelsbergkreises.

Im Mittelpunkt stand dabei nicht das stille Zuhören, sondern das eigene Entdecken. Auf spielerische Weise erfuhren die Kinder, was im Herbst mit den Bäumen passiert und wie sich die Tiere des Waldes auf die kalte Jahreszeit vorbereiten. Während des etwa zweistündigen Kurses gab es immer wieder etwas zu beobachten, zu suchen und auszuprobieren.

Zu Beginn versetzten sich die Teilnehmer in die Rolle eines Eichhörnchens, das Nüsse für den Winter versteckt. Alle Kinder und Erwachsenen suchten sich ein Versteck, das sie sich bis zum Ende des Kurses merken mussten. „Und dann sehen wir, ob ihr gute Eichhörnchen wärt“, scherzte Försterin Eva Bonk.

Bei einer anschließenden Spurensuche durchstreiften die Kinder aufmerksam den Wald und hielten Ausschau nach Hinweisen auf seine tierischen Bewohner. Dabei entdeckten sie unter anderem Mauselöcher, das Fell eines Hasen und typische Wühlspuren von Wildschweinen. Auch ein Stück Geweih am Wegesrand sorgte für Staunen. Försterin Bonk hatte außerdem das Fell eines echten Waschbären mitgebracht, das alle Teilnehmer anfassen durften.

Für Abwechslung sorgten zahlreiche Spiele, die Wissen und Bewegung miteinander verbanden. Bei einem Staffellauf konnten die Kinder beispielsweise nachvollziehen, wie die Fotosynthese eines Baumes funktioniert. Dabei wurden Bewegung, Teamarbeit und Naturwissen miteinander verknüpft, sodass auch komplexere Vorgänge anschaulich und verständlich wurden.

Foto: Jennifer Sippel / Vogelsbergkreis

Die Kinder beteiligten sich mit Begeisterung an den Aktivitäten und lernten dabei, ihre Umgebung genauer zu beobachten und die Natur bewusster wahrzunehmen.

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren