
Sonderausstellung beleuchtet Alsfelder StadtgeschichteWegsteine – eine Sonderausstellung zur Provenienzforschung im Stadtmuseum Alsfeld
ALSFELD (ol). Der Geschichts- und Museumsverein Alsfeld eröffnet am Sonntag, den 25. Oktober, um 14 Uhr die Sonderausstellung „Wegsteine“ im Stadtmuseum Alsfeld. Im Mittelpunkt stehen Raubkunst, die ehemalige Synagoge und die Rolle Alsfelder Persönlichkeiten im Zusammenhang mit den ausgestellten Objekten. Die von Provenienzforscherin Dr. Anja Heuß kuratierte Ausstellung beleuchtet Entwicklungen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart.
Mit der Sonderausstellung „Wegsteine – eine Sonderausstellung zur Provenienzforschung im Stadtmuseum Alsfeld“ widmet sich der Geschichts- und Museumsverein Alsfeld (GMV) einem dunklen Kapitel der Stadtgeschichte. Die Ausstellung wird am Sonntag, den 25. Oktober, um 14 Uhr im Stadtmuseum Alsfeld eröffnet. Im Mittelpunkt stehen Raubkunst, die ehemalige Synagoge sowie Menschen und Persönlichkeiten der Alsfelder Stadtgeschichte, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.
Obwohl ein regulärer Museumsbetrieb aufgrund der andauernden Sanierungsarbeiten am Minnigerodehaus weiterhin nicht möglich ist, kann der GMV die neue Sonderausstellung in zwei neu gestalteten Räumen präsentieren.
Die Ausstellung beschäftigt sich mit der Geschichte ausgewählter Objekte und den damit verbundenen Ereignissen vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Dabei wird auch die Rolle Alsfelder Persönlichkeiten im Zusammenhang mit den historischen Geschehnissen beleuchtet.
Neben klassischen Ausstellungsformen kommen moderne technische Möglichkeiten zum Einsatz. Unter anderem soll eine 3D-Brille Einblicke in etwas ermöglichen, das bereits vor vielen Jahren verloren ging. Weitere Einzelheiten möchten die Verantwortlichen erst zur Ausstellungseröffnung bekannt geben.
Begleitend zur Ausstellung entsteht ein eigens gestaltetes Heft. Museumsleiter Andreas Ruhl und Grafiker Jürgen Litzka arbeiten derzeit an dessen Fertigstellung. Das Druckhaus Waitkewitsch unterstützt die Produktion, damit das Begleitheft rechtzeitig zur Eröffnung vorliegt.
Kuratiert wird die Ausstellung von Dr. Anja Heuß, einer renommierten Provenienzforscherin, die auch als Schiedsrichterin bei der Schiedsgerichtsbarkeit NS-Raubgut in Deutschland tätig ist.
Das Ausstellungsteam des Geschichts- und Museumsvereins Alsfeld und Kuratorin Dr. Anja Heuß laden alle Interessierten zur Eröffnung am Sonntag, 25. Oktober, um 14 Uhr im Stadtmuseum Alsfeld ein.
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