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Neue Sportart für den ATCATC gibt grünes Licht für Padel in Alsfeld

ALSFELD (ol). Der Alsfelder Tennis Club hat sich auf seiner Jahreshauptversammlung mit großer Mehrheit für den Bau eines Padel-Courts ausgesprochen. Die Anlage soll auf dem nicht mehr für Tennis genutzten ehemaligen Platz 1 entstehen und zwischen 90.000 und 100.000 Euro kosten. Ein wesentlicher Teil der Finanzierung soll über Fördermittel sowie Sponsoring, Spenden und weitere Finanzierungsbausteine erfolgen. Voraussetzung für die Umsetzung ist ein positiver Förderbescheid von „Sportland Hessen“.

Auf seiner gut besuchten Jahreshauptversammlung hat der Alsfelder Tennis Club (ATC) den Weg für den Bau eines Padel-Courts auf der Vereinsanlage freigemacht. Die Mitglieder sprachen sich mit großer Mehrheit für das Projekt aus. Damit kann der Vorstand die in den vergangenen Monaten vorbereiteten Planungen weiter vorantreiben, heißt es in einer Pressemitteilung des Alsfelder Tennis Clubs.

tstehen soll der neue Outdoor-Court auf dem ehemaligen Tennisplatz 1, der seit Jahren nicht mehr für den Tennissport genutzt wird. Der reguläre Tennisbetrieb wird durch den Bau daher nicht eingeschränkt.

Der Entscheidung ging eine ausführliche Information und lebhafte Aussprache voraus. Der Vorstand stellte Bau- und Nutzungskonzept, Finanzierung sowie Chancen und mögliche Risiken des Projekts vor. Einen besonderen Stellenwert nahm die Förderkulisse ein. Anke Koch vom Vogelsbergkreis stand den Mitgliedern dabei als fachkundige Ansprechpartnerin für Fragen zur Sportförderung zur Verfügung.

Unter dem Leitgedanken „Zukunft gestalten. Tennis stärken.“ versteht der ATC Padel als Ergänzung seines bisherigen Sportangebots. Die bestehende Tennismitgliedschaft soll unverändert bleiben. Für die regelmäßige Nutzung des Padel-Courts ist perspektivisch ein zusätzliches, freiwilliges Nutzungspaket vorgesehen; daneben sollen auch Einzelbuchungen möglich sein.

Der geplante Gesamtinvestitionsrahmen liegt bei 90.000 bis maximal 100.000 Euro. Einen erheblichen Teil möchte der ATC über Fördermittel finanzieren. Hinzukommen sollen Sponsoring, Spenden und Crowdfunding, Eigenmittel sowie Privat- und Mitgliederdarlehen. Eine Bankfinanzierung ist lediglich zur Vorfinanzierung vorgesehen.
Eine wichtige Bedingung bleibt allerdings: Die endgültige Umsetzung steht unter dem Vorbehalt eines positiven Förderbescheids „Sportland Hessen“. Erst dann soll das Bauprojekt verbindlich umgesetzt werden.

Foto: ATC

Das klare Votum der Mitgliederversammlung wertet der Vorstand als starken Auftrag für die nächsten Schritte. „Wir wollen mit Padel nicht vom Tennis weg, sondern unseren Verein um ein attraktives Angebot erweitern und damit zugleich den Gesamtverein ATC stärken“, fasst der 2. Vorsitzende Gerhard Schreinert die Zielrichtung zusammen. Gerade im 50. Jahr seines Bestehens wolle der Club nicht nur auf eine erfolgreiche Geschichte zurückblicken, sondern zugleich die Weichen für die kommenden Jahre stellen.

Nun geht es an die Umsetzung: In den nächsten Wochen sollen die Förderung abschließend geklärt sowie die Gespräche mit Sponsoren und weiteren Unterstützern intensiviert werden. Bei positivem Förderbescheid sollen im Winter und Frühjahr die Vorbereitungen auf der Anlage beginnen. Im Frühjahr bzw. Frühsommer 2027 könnte dann erstmals Padel beim ATC gespielt werden.

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