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Kunst in Groß-EichenKunst, Erinnerung und Handwerk in der Ernst-Eimer-Stub

GROSS EICHEN (ol).  Am Sonntag, 27. September, öffnet die Ernst-Eimer-Stube in Groß-Eichen von 14:00 bis 17:00 Uhr ihre Türen. Zu sehen sind Gemälde in Doppelausstellungen und eine Dauerausstellung.

Es geht um die Dauerausstellung „Wäis froihjer woar“, die Doppelausstellung „Color“ von Jörg Reschke und Valentina Serebryakova im Blauen und Grünen Salon sowie „Filzarbeiten“ von Judith Tobies in der Kunst-Remise, geht aus einer Ankündigung der Veranstalter hervor.

Die Dauerausstellung „Wäis froihjer woar“ zeigt Ernst Eimers Gemälde aus vergangener Zeit. Landleben, Handwerk und Brauchtum inspirierten ihn zu Werken wie „Die Ährenleserin“, „Die Spinnerin“, „Der Dengler“ und „Die Heuernte“. Eigene Erlebnisse flossen ebenfalls ein. Als junger Mann spielte Eimer Klarinette und Ziehharmonika bei Dorffesten. Daraus entstanden Szenen wie „Musik im Walde“, „Kirmes“ und „Tanz“.

Im Blauen und Grünen Salon ist die Sonderausstellung „Color“ von Jörg Reschke aus Gießen und Valentina Serebryakova aus Wetzlar zum letzten Mal zu sehen.
Reschke widmet sich seit 1975 dem Zeichnen und der Acrylmalerei. Er reduziert seine Motive auf das Wesentliche und verbindet sie mit Fantasie zu ausdrucksstarken Bildern.
Serebryakova zeichnet und malt seit ihrer Kindheit und verarbeitet persönliche Eindrücke und Gefühle in farbenfrohen Motiven. Sie arbeitet mit Acryl, Spachteltechnik, Öl, Aquarell und Pastellkreide. Werke beider Künstler waren bereits in verschiedenen Ausstellungen zu sehen.

In der Kunst-Remise ist außerdem die Sonderausstellung „Filzarbeiten“ von Judith Tobies aus Klein-Eichen zum letzten Mal zu sehen. Nach dem Erfolg im Vorjahr begeisterten auch bei der Eröffnung im August die zahlreichen kreativen Ideen und die Vielfalt der handgefertigten Produkte. Mit viel Liebe zum Detail entstehen Kunstobjekte und praktische Alltagsgegenstände.

Am 25. Oktober wird die neue Ausstellung „Augenblicke“ der Künstlergruppe Groß-Eichen unter der Leitung von Andrea Grube eröffnet. Ein weiterer Ausstellungstermin ist der 29. November.
Die Dauerausstellung „Wäis froihjer woar“ in der Ernst-Eimer-Stube bleibt noch bis Mitte des kommenden Jahres zu sehen. 

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