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Untere Jagdbehörde: Viele Wasserstellen sind ausgetrocknetWildtiere leiden unter Trockenheit

VOGELSBERGKREIS (ol). Die anhaltende Trockenheit lässt im Vogelsbergkreis viele natürliche Wasserstellen austrocknen und schränkt das Nahrungsangebot ein. Die Untere Jagdbehörde weist deshalb auf die besondere Verantwortung der Jagdausübungsberechtigten hin. Ruhebereiche, Wasserstellen und Suhlen sollen besonders beachtet und die Jagdausübung an die Belastung der Tiere angepasst werden. Wegen der hohen Wald- und Vegetationsbrandgefahr wird zudem zu besonderer Vorsicht im Revier aufgerufen.

Die anhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen stellen auch das Wild vor besondere Herausforderungen. Derzeit sind viele natürliche Wasserstellen ausgetrocknet oder führen nur noch wenig Wasser. Auch das Nahrungsangebot ist durch die außergewöhnliche Witterung teilweise deutlich eingeschränkt. In dieser besonderen Situation kommt dem Schutz des Wildes eine erhöhte Bedeutung zu, berichtet die Untere Jagdbehörde beim Vogelsbergkreis in einer Pressemitteilung und weist darauf hin, dass die Jagdausübungsberechtigten verpflichtet sind, das Wild insbesondere vor vermeidbaren Schmerzen und Leiden sowie vor Futternot zu schützen.

Im Revier soll, so die Jagdbehörde, auf Ruhe geachtet werden. Unnötige Beunruhigungen des Wildes sollten vermieden werden, man solle insbesondere auf ausreichende Ruhebereiche achten.

Die Jagdausübungsberechtigten sollten zudem die Wasserstellen und Suhlen im Auge behalten. „Soweit dies rechtlich zulässig und unter den örtlichen Gegebenheiten sinnvoll ist, sollte eine ausreichende Versorgung des Wildes mit Wasser unterstützt werden“, erklärt die Jagdbehörde.

Auch die Jagdausübung solle der derzeitigen Situation angepasst werden. „Berücksichtigen Sie die derzeitige Belastung des Wildes bei der Planung und Durchführung der Jagd“, so die Behörde. Insbesondere bei hohen Temperaturen sollte auf eine unnötige Belastung und Beunruhigung des Wildes verzichtet werden.

Auch die weiterhin hohe Wald- und Vegetationsbrandgefahr erfordere besondere Aufmerksamkeit. Mögliche Brandgefahren im Revier seien zu vermeiden. Dies gelte insbesondere beim Befahren trockener Vegetation. Man müsse zudem darauf achten, dass Zufahrten und Rettungswege für die Einsatzkräfte frei bleiben.

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