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Landtagsabgeordneter diskutiert mit Neunt- und Zehntklässlern über Politik, Demokratie und gesellschaftliches EngagementDemokratie zum Anfassen: Maximilian Ziegler im Austausch mit Jugendlichen

LAUTERBACH (ol). Der Landtagsabgeordnete Maximilian Ziegler hat sich an der Schule an der Wascherde in Lauterbach den Fragen von Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen gestellt. Dabei ging es um persönliche Einblicke ebenso wie um politische Themen wie Demokratie, Wahlalter, soziale Medien und die Zukunft des ländlichen Raums. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit für einen offenen und kritischen Austausch.

Wie fühlt sich Politik eigentlich an und was hat sie mit dem eigenen Leben zu tun? Diese Fragen standen im Mittelpunkt eines intensiven Austauschs zwischen dem Landtagsabgeordneten Maximilian Ziegler und Schülerinnen und Schülern der neunten und zehnten Klassen an der Schule an der Wascherde, wie der Abgeordnete in einer Pressemitteilung berichtet.

In der Aula entwickelte sich schnell mehr als ein klassisches Frage-Antwort-Format. Die Jugendlichen waren vorbereitet, stellten konkrete Fragen und scheuten sich nicht, auch kritisch nachzuhaken. Dabei reichte die Bandbreite von persönlichen Einstiegen wie „Sind Sie eher Stadt- oder Landmensch?“ oder „Frühaufsteher oder Langschläfer?“ bis hin zu grundlegenden politischen Fragen: Warum sollte man wählen gehen? Fühlen sich junge Menschen von der Politik ausreichend ernst genommen? Und was kann konkret getan werden, damit sich mehr junge Menschen engagieren? Auch Themen wie die Zukunft des ländlichen Raums, das Wahlalter ab 16, die Arbeit von Kanzler Friedrich Merz, der Umgang mit sozialen Medien oder aktuelle politische Entwicklungen wurden offen und auf Augenhöhe diskutiert.

Dabei wurde auch deutlich, dass sich viele junge Menschen von der Politik nicht immer ausreichend angesprochen fühlen. „Das hat aus meiner Sicht auch damit zu tun, wer Politik macht. Wenn sich überwiegend ältere Generationen engagieren, fehlt es manchmal an direkten Anknüpfungspunkten für junge Menschen. Deshalb brauchen wir mehr junge Politikerinnen und Politiker, die als Vorbilder wirken und zeigen: Man kann sich einbringen, man kann Verantwortung übernehmen und man kann tatsächlich etwas bewegen. Mir ist gerade für junge Menschen wichtig, Politik als Einladung zu verstehen“, erklärte Ziegler.

Beim Thema Schule und Bildung wurde deutlich, welche zentrale Rolle sie für das Funktionieren der Demokratie spielt. Ziegler betonte die Bedeutung guter Lernbedingungen und eines starken Miteinanders. „Schule ist auch der Ort, an dem junge Menschen lernen, sich eine eigene Meinung zu bilden, Argumente abzuwägen und andere Perspektiven auszuhalten. Wer gut lesen, schreiben und rechnen kann, hat die Grundlage, Informationen einzuordnen und sich nicht von einfachen Antworten leiten zu lassen. Genau das ist entscheidend für eine funktionierende Demokratie“, so der Vogelsberger Landtagsabgeordnete.

Foto: Steffen Eckel

„Demokratie lebt davon, dass Menschen mitmachen. Es reicht nicht, nur zuzuschauen und zu sagen, Politik bringt nichts. Jede und jeder hat die Möglichkeit, sich einzubringen, im direkten Gespräch, im Engagement vor Ort oder später auch durch die eigene Stimme bei Wahlen. Genau dazu möchte ich ermutigen“, fasste Ziegler den Vormittag zusammen.

Sein Dank galt abschließend den Lehrkräften, die den Austausch vorbereitet und begleitet haben.

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