Gesellschaft0

Ausbildungsabend der DRK Bereitschaft MückeBestmöglich auf Einsatzszenarien vorbereitet

MÜCKE (ol). Damit die Einsatzkräfte des DRK Mücke bestmöglich auf verschiedene Einsatzszenarien vorbereitet sind, treffen sich die Helferinnen und Helfer regelmäßig zu einem Bereitschaftsabend, bei dem das vorhandene Wissen und die Fertigkeiten weiter ausgebaut werden. Zuletzt standen die akute Patientenversorgung in Verbindung mit einem standardisierten Untersuchungsalgorithmus auf dem Programm.

Im 14-tägigen Turnus kommen die Einsatzkräfte der DRK Bereitschaft Mücke laut einer Pressemitteilung zusammen, um die Einsatzbereitschaft zu erproben und die Fertigkeiten als Sanitäter zu verfeinern. Diese regelmäßigen gemeinsamen Trainingseinheiten sollen sicher stellen, dass die Helferinnen und Helfer bestmöglich auf denkbare Einsatzszenarien und auch auf unvorhersehbare Katastrophenfälle vorbereitet sind.

So versammelten sich auch am zweiten Mittwoch im Februar rund 20 ehrenamtliche Einsatzkräfte zum Bereitschaftsabend, der sich diesmal der akuten Patientenversorgung widmete. Ein standardisierter Untersuchungsalgorithmus, das sogenannte ABCDE-Schema, wurde unter der fachlichen Leitung von Bereitschaftsleiter Marius Zimmer geübt.

Das besagte Untersuchungsschema diene als Leitschnur bei der Untersuchung und Versorgung von kritisch kranken oder verletzten Patientinnen und Patienten auf der Basis einer Prioritätenliste. So stehe beispielsweise das ,A‘ des Schemas für die Atemwege, deren Sicherung stets die höchste Priorität habe.

Alle Fotos: DRK Mücke

Im Anschluss an einen Fachvortrag teilte Marius Zimmer, der auch Notfallsanitäter ist, die Einsatzkräfte in drei Gruppen ein. Unter der Supervision von Helmut Emmich und Christoph Schober sahen sich die drei Gruppen mit Hilfe des erlernten Algorithmus mit diversen Fallszenarien konfrontiert, wie sie am Mücker Faschingsumzug erwartet werden können. So trainierten die Einsatzkräfte anhand der Fallbeispiele die weiteren Elemente des ABCDE-Schemas: Sie überprüften Atemfrequenz, Atemgeräusche (B – Belüftung) und Kreislaufparameter (C – Circulation). Auch Defizite in der Neurologie, wie sie sich beispielsweise bei einem Schlaganfall einstellen, wurden von den Helferinnen und Helfern erkannt.

Fachvorträge und Fallbeispiele

Es sei großartig, dass die Einsatzfähigkeit der Truppe insbesondere durch die ausgezeichnete Jugendarbeit von Julia Myska sichergestellt werde, resümiert Bereitschaftsleiter Marius Zimmer. So nahmen an der Ausbildungsveranstaltung auch fünf Jugendliche der Bereitschaft teil, die erst seit kurzer Zeit in der Bereitschaft aktiv sind, und verblüfften die ,alten Hasen‘ durch ihre ausgezeichneten Fachkenntnisse. Nach dem Ausbildungsteil wurde noch der Sanitätsdienst beim Mücker Faschingsumzug angesprochen und das angewandte Wissen mit möglichen Einsatzszenarien verknüpft.

 

Schreibe einen Kommentar

Bitte logge Dich ein, um als registrierter Leser zu kommentieren.

Einloggen Anonym kommentieren