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CDU-BürgermeisterkandidatHauke Schmehl über die Wichtigkeit des Ehrenamts

ROMROD (ol). Rund vier Wochen vor der Bürgermeisterwahl in Romrod hebt CDU-Kandidat Hauke Schmehl noch einmal die Wichtigkeit des Ehrenamts hervor. Während seiner Besuche der einzelnen Romröder Stadtteile seien ihm viele positive Beispiele aufgezeigt worden, erklärt der 45-Jährige.

Bei der Frage, was unser Leben auf dem Land stark macht, komme man an der Säule Ehrenamt nicht vorbei. Auch Hauke Schmehl unterstreicht das, heißt es in seiner Pressemitteilung. Im Rahmen seiner Kandidatur als Bürgermeisterkandidat der Stadt Romrod habe er viele Menschen getroffen und Einblicke in deren persönliches Empfinden erhalten, so der CDU-Politiker, wofür er sehr dankbar sei.

„Die unterschiedlichen Gründe, sich für ein Leben auf dem Dorf zu entscheiden, einen sich doch vielmals in dem Wunsch, etwas gemeinsam zu erleben und sich für andere einzusetzen“, berichtet Schmehl, der mit seiner Familie selbst in mehreren Vereinen aktiv ist.

Als eines von mehreren positiven Beispielen für eine ehrenamtliche Tätigkeit nennt Schmehl Daniela Schäfer aus Nieder-Breidenbach, die als Sportschützin in Romrod Leistungssport betreibt. „Die Förderung, die mir gegeben wurde, möchte ich sehr gerne weitergeben. Deshalb engagiere ich mich in meiner Freizeit als Jugendtrainerin“, habe ihm Schäfer stolz bei einem Treffen berichtet, so Schmehl.

Sportschützin und Jugendtrainerin Daniela Schäfer aus Nieder-Breidenbach. Fotos: Christiane Schlitt

Dieses Engagement gelte es auch in Zukunft zu fördern. Dafür will sich der Bürgermeisterkandidat laut seiner Mitteilung weiter stark machen. Zudem liege ihm auch die Spielplatz-Initiative am Herzen. „Wir möchten es in unserem Ort unseren Kindern ermöglichen, viele unterschiedliche Bewegungsformen auf einem sicheren Gelände kennen zu lernen. Hierzu haben wir mit jungen Eltern gemeinsam eine Spielplatz-Initiative gegründet, um Gelder für attraktive Geräte zu sammeln. Dies treibe sowohl Sabrina Zulauf aus Ober-Breidenbach als auch Carmen Zulauf aus Zell an. „Wir möchten uns für die Kinder in unserem Ort einsetzen.“

Auch die Feuerwehr lebt von der ehrenamtlichen Leidenschaft. Viele bringen sich hierbei in ihrer Freizeit unentgeltlich für die Sicherheit aller Bürger ein. „Die Freiwillige Feuerwehr ist ein wichtiger Bestandteil und gerade in den Orten ein Stück lebendige Vereinskultur“, hebt Hauke Schmehl hervor.

Björn Preuß von Brincken, Ehrenamtlich im Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr und „Brückenbauer“ in Sachen Integration.

Welche Brücken Vereine und die Freiwillige Feuerwehr zwischen den Romröder Bürgerinnen und Bürgern bauen, konnte ihm exemplarisch Björn Preuß von Brincken erklären, so der dreifache Familienvater weiter. Preuß von Brincken sei gerade sogar für den bundesweiten Förderpreis „Helfende Hand“ nominiert. Der Ansatz dieses Projektes soll Vorurteile überwinden und die sich ändernde Zusammensetzung unserer Gemeinden mit offenen Armen für das Ehrenamt in der Feuerwehr begeistern.

Ein Projekt, das man über den Brandschutz hinaus ausweiten sollte, empfiehlt Schmehl. Zumal sich der Romröder Nachwuchs schon jetzt im Bereich der Jugendclubs mit gemeinsamen Aktivitäten oder der Verschönerung ihrer Treffpunkte einbringe, damit eine gemeinsame Identität und ein Zusammenhalt erwachsen kann. Gemeinsam, da seien sich alle einig, entstünden Projekte und ein lebenswertes Leben, worum uns andere vielleicht beneiden. „Gerade in der schwierigen Corona-Zeit mussten wir alle erfahren, dass dies für uns Menschen ein wichtiger Halt war und alles andere als selbstverständlich.“

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