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Kurs an der Landesmusikakademie HessenGitarristen mit Faible für die Mandoline gesucht

SCHLITZ (ol). Die hessische Zupforchesterszene schrumpft. Immer weniger Menschen beherrschen das Spiel auf der Mandoline. Um die musikalische Vielfalt zu bewahren und dem entgegenzuwirken, startet die Landesmusikakademie Hessen gemeinsam mit dem Bund deutscher Zupfmusiker – Landesverband Hessen ein Pilotprojekt. Interessierte Gitarristen sollen für die Mandoline begeistert werden.

Die Rundmandoline entwickelte sich im 17. Jahrhundert in Italien. Das Lauteninstrument mit vier Saitenpaaren wurde bereits in Barock, Klassik und Romantik eingesetzt, heißt es in der Pressemitteilung der Landesmusikakademie Hessen. Aber auch modernere Musikstile nutzen ihre charakteristische Klangart: Volksmusik, Pop- und Rockmusik und nicht zuletzt Bluegrass.

Die Verbreitung des mittelalterlichen Zupfinstrumentes jedoch nehme permanent ab. Dem möchten nun der Deutsche Musikrat und der Bund Deutscher Zupfmusiker entgegenwirken und machen die Mandoline zum Instrument des Jahres 2023 (Instrument des Jahres 2021 ist die Orgel).

Auch die Landesmusikakademie Hessen stellt sich dieser Aufgabe und entwickelte den Kurs „Mandoline für Gitarristen“, das erste der drei Module findet im Juni statt. Partner des Kurses sind: Bund deutscher Zupfmusiker LV Hessen, Bundesverband Musikunterricht LV Hessen, Landesmusikrat Hessen, Verband deutscher Musikschulen LV Hessen.

Gefördert wird die Landesmusikakademie Hessen vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (HMWK). Am 25. Juni startet das erste von drei Modulen des Kurses „Mandoline für Gitarristen“ für interessierte Musiker und Musikpädagogen. Weitere Informationen gibt es hier: www.lmah.de/kurse.

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