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Staffelstab übergebenErste Frau seit 50 Jahren: Lisa Schott ist Vorsitzende der Feldataler Gemeindevertretung

FELDATAL (ol). Unlängst vor der jüngsten Sitzung übergab Timo Wagner an die frisch gewählte Vorsitzende Lisa-Marie Schott die Glocke der Gemeindevertretung Feldatal. Übrigens: Lisa Schott ist seit 50 Jahren die Frau an der Spitze der Gemeindevertretung.

In der Pressemitteilung heißt es, diese „Hausordnung“ existiert seit Gründung der Gemeinde im Rahmen der hessischen Gebietsreform 1971. Seinerzeit wurden die eigenständigen Gemeinden Ermenrod, Groß-Felda, Kestrich, Köddingen, Stumpertenrod, Windhausen und Zeilbach zur Großgemeinde Feldatal zusammengeschlossen.

Seither werde die Glocke aus Messing jeweils an den nächsten Vorsitzenden der Gemeindevertretung weitergegeben. Lisa-Marie Schott ist, nach fünfzig Jahren Gemeindegeschichte, die erste Frau im höchsten Amt der Kommune.

„Ich stehe Lisa jederzeit mit Rat und Tat zur Seite“, erklärte Timo Wagner, der seit der konstituierenden Sitzung künftig als Erster Beigeordneter im Gemeindevorstand aktiv ist. Lisa-Marie Schott bedankte sich und wolle mit der Glocke gerecht und unparteiisch in ihre Arbeit starten.

Dass Zukunft die Vergangenheit brauche, dessen seien sich Schott und Wagner einig und nutzen über diese Mitteilung die Möglichkeit die ehemaligen Vorsitzenden sowie deren Amtszeit darzustellen.

Karl Dörr 1972-1977; Rudolf Rühl 1977-1978; Ernst-Uwe Offhaus 1978-1996; Dietmar Schlosser 1996-2001; Hubert Klaus 2001; Erich Seim 2001-2005; Michael Schneider 2005-2017; Timo Wagner 2018-2021; Lisa-Marie Schott seit 2021

2 Gedanken zu “Erste Frau seit 50 Jahren: Lisa Schott ist Vorsitzende der Feldataler Gemeindevertretung

  1. Schwerter zu Pflugscharen, Glocken zu Staffelstäben… immer etwas schwierig mit den Metaphern. Aber etwas mehr Konzentration bitte! „Lisa Schott ist seit 50 Jahren die Frau an der Spitze der Gemeindevertretung“ kann nicht stimmen. Denn sonst wäre sie ja nicht „frisch gewählt“, sondern zum 10. Mal im Amt der Vorsitzenden der Gemeindevertretung bestätigt. Nun heißt es, die Arbeit – mit Glocke – gerecht und unparteiisch zu starten. Sonst gibt es bei den nächsten Kommunalwahlen eins auf die Glocke.

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