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Das Thema: OL-Talkrunde mit Renate Schmidt und Karl Heinrich LaudonKommunalwahl: Wohin geht Kirtorfs Reise in den nächsten Jahren?

KIRTORF. In weniger als zwei Wochen ist es so weit: Die Kommunalwahlen stehen auf dem Programm. Über die Pläne für die Zukunft von Alsfeld, Lauterbach, Romrod und dem Vogelsbergkreis wurde bei der OL-Talkrunde bereits ausführlich diskutiert. Nun ist die Stadt Kirtorf an der Reihe. Was sind die Ziele für Kirtorfs Zukunft?

In diesem Jahr wird im Vogelsberg wieder gewählt. Neben dem Vogelsberger Kreistag stehen dabei auch die Ortsbeiräte, Gemeindevertretungen und Stadtverordnetenversammlungen zur Wahl. Auch das Kirtorfer Stadtparlament setzt sich nach der Wahl neu zusammen – und dafür gibt es zwei Listen mit Bewerbern von zwei Wählervereinigungen.

Dabei stehen Kandidaten der FWG/CDU und der SPD/UWL zur Wahl, um die 23 Plätze zu besetzen. Zwei Vertreter der Spitzenkandidaten waren zu Gast in der OL-Talkrunde „Das Thema“ und haben einen Blick auf die Zukunft Kirtorfs gerichtet – und dabei durften unter anderem natürlich auch die Kirtorfer Höfe nicht fehlen.

Die Gäste der Talkrunde:

Renate Schmidt, SPD/UWL
Karl Heinrich Laudon, FWG/CDU

2 Gedanken zu “Kommunalwahl: Wohin geht Kirtorfs Reise in den nächsten Jahren?

  1. Nach dem Fragemuster: „Würden Sie auch sagen, dass…“ lassen sich sehr harmonische Talkrunden gestalten. Da könnte Markus Lanz mit seiner insistierenden Interviewtechnik sich einiges abgucken. Apropos gucken: Was war hinter dem Stuhl von Moderatorin Stock zu sehen, was man nicht auch noch nach der Aufnahme hätte in Augenschein nehmen können? Zweifellos der spannendste Moment des Gesprächs. Und die einzige Frage, die offen blieb. Ansonsten: Alles gesagt, nur noch nicht von jedem. Aber dank der eingebauten Redundanzen (Wie die Renate grad schon gesagt hat…) blieb nichts unverstanden. Wie sehr die kommunale Selbstverwaltung doch unter der Bürokratie zu leiden hat. Also jetzt nicht der eigenen, sondern der auf den höheren Verwaltungsebenen. Da ruckelt’s doch immer mal, z.b. bei der Freigabe von Fördermitteln für die „Neue Mitte“. Oder die Gründe für den nicht ausgeglichenen Haushalt der Stadt Kirtorf: Mehr Geld ausgegeben als eingenommen. Sowas kommt von sowas und war doch nicht zu vermeiden. Denn: Das Land bestellt, die Gemeinde soll’s bezahlen. Und man kann ja nicht einfach alles über höhere Abgaben finanzieren. Da bleiben Deckungslücken, vor allem auch dadurch, dass die Gemeinde Anforderungen zügig umsetzt (Beispiel kleinere Gruppen in der Kita), während andere in der Nachbarschaft sich damit weit mehr Zeit lassen. War sonst noch was? Nö.

    Ach doch: Was war denn jetzt los hinter dem Stuhl von Frau Stock? Very spooky!

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    1. Stimmt, schon fast etwas zu harmonisch, hätte man auch in 5 Minuten zusammenfassen können. Aber was will man sich auch bekriegen, wenn man 95 % der Beschlüsse einstimmig fast? Nur weil jetzt Wahlen sind? Wäre doch auch etwas gespielt und lächerlich. Und ich denke, so Verhältnisse wie in Homberg wünscht sich niemand – und bringen niemanden weiter.

      Das einzige was mich verwundert, ist dass die SPD nicht die Amtszeit des Ehrenbürgermeisters aufarbeitet…hier könnte man vielleicht etwas das Profil schärfen und Kapital draus schlagen. Die Haushaltsprobleme können ja wohl nicht erst seit Fey bestehen.

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