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Helfer und Hilfesuchende können sich meldenStadt Alsfeld bietet weiter Einkaufshilfe an

ALSFELD (ol). Im März dieses Jahres initiierte die Stadt Alsfeld die Einkaufshilfe. Mit Beginn der ersten Welle des Corona-Ausbruchs wollte man so Hilfesuchende und Helfer in der Kernstadt sowie den Ortsteilen zusammenbringen, um Risikopatienten beim Einkaufen zu helfen. Es können sich auch jetzt wieder Helfer und Hilfesuchende bei der Stadt melden, um sich registrieren zu lassen.

In der Pressemitteilung der Stadt Alsfeld heißt es, Freiwillige konnten sich bei der Stadt ebenso melden wie die Menschen, die aufgrund ihrer Vorerkrankungen nicht mehr in der Lage waren, die Einkäufe selbst zu tätigen. Die Aktion wurde besonders in den ersten Wochen sehr gut angenommen und es gab eine große Welle der Hilfsbereitschaft. Danach, insbesondere durch die sinkenden Infektionszahlen und die damit einhergehenden Lockerungen, geriet die Einkaufshilfe zunehmend in Vergessenheit.

Doch diese Initiative habe weiterhin Bestand. Es können sich auch jetzt wieder Helfer und Hilfesuchende bei der Stadt melden, um sich registrieren zu lassen. Die Stadt Alsfeld werde dann als Vermittler auftreten. Dies stellt die Stadt besonders heraus, denn die Helfer sind nicht im Auftrag der Stadt tätig, die ausschließlich die Vermittlung der privaten Kontakte übernimmt. So wolle man Menschen in Quarantäne, gesundheitlich eingeschränkte Menschen und Menschen, die zur Risikogruppe gehören schützen und helfen.

Wer sich für diese Aktion registrieren lassen möchte kann dies telefonisch unter 06631/182-444 oder per Mail an Einkaufshilfe@stadt.alsfeld.de tun. Erreichbar ist die Nummer montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr. Das Hilfsangebot beziehe sich nur auf den Einkauf von Dingen des täglichen Bedarfs. Ebenso bestehe kein Rechtsanspruch, stellt die Stadt klar.