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Bäume zieren nun den zentralen Platz in GrebenauDrei Säulenhainbuchen symbolisch für die drei Verbandskommunen

GREBENAU (ol). Es sind drei Bäume, die nun den Platz an der Johanniterhalle in Grebenau zieren. Drei Säulenhainbuchen um genau zu sein, die vor der Verbandsversammlung gepflanzt wurden und nun symbolische für die Grebenauer Verbandskommunen Feldatal, Romrod und Schwalmtal stehen.

In der Pressemitteilung heißt es, ein lang gehegter Wunsch der Grebenauer Gremien wurde nun abgeschlossen. Seit dem Abriss der baufälligen Turnhalle und dem Neubau der Johanniterhalle 1982, lag der Platz vor der guten Stube – dem Amthof – in Grebenau im Schotter. Durch die tatkräftige Unterstützung der Kirmesburschen Grebenau konnte 2014 bereits der Platz des Kirmeszeltes gepflastert werden.

Der Abschluss der Umgestaltung erfolgte in diesem Jahr durch Mittel aus der Hessenkasse. Dabei wurde die Wasserführung optimiert, die Elektroladesäule integriert und die allgemeine Parksituation durch unterschiedliche Pflasterarten verbessert. Durch die Neuordnung der Fläche konnte auch die bereits vorhandene Grüninsel vergrößert werden. Als Gestaltungselemente wurden nun drei Säulenhainbuchen auf dieser Fläche gepflanzt.

Bäume spielen bereits seit vielen Jahren eine dominierende Rolle auf dem Gelände im Herzen von Grebenau. Fest verwurzelt in der Erde stehen sieben Ahornbäume und versinnbildlichen die sieben Grebenauer Stadtteile. Im Halbrund gruppieren sich die Laubhölzer um die Gebäude des Amthofes. Auf besagter Grüninsel wurde durch den Ortsbeirat Grebenau ein Ruheplatz mit Rundbank unter einer jungen Linde angelegt.

Zu dieser die Stadt Grebenau als Ganzes darstellenden Linde gruppieren sich nun drei Säulenhainbuchen, die wiederum die drei weiteren Verbandskommunen Feldatal, Romrod und Schwalmtal darstellen sollen. Die nun auf dem zentralen Platz gruppierten Bäume stellen in wunderbarer Weise die kommunale Zusammengehörigkeit dar.

In der Regel tage die Verbandsversammlung des Gemeindeverwaltungsverbandes alle zwei Jahre in Grebenau und so war dies ein passender Anlass die knapp 1000-jährige Geschichte es des Amthofes und der Johanniterhalle Grebenau kurz Revue passieren zu lassen. Grebenaus Bürgermeister Lars Wicke ging in seinen Worten auf die prägendsten Ereignisse und den Wandel in den Jahrhunderten ein.