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Ruheplatz am Kammberg wurde neu hergerichtetEin Stück der Heimatgeschichte erhalten

NIEDER-GEMÜNDEN (ol). Es gibt ihn wieder, den Ruheplatz „Hasenbank“ am Kammberg in Nieder-Gemünden. Mit einer kleinen Wiedereinweihung wurde der von Vereinen und Anwohnern restaurierte Platz offiziell eröffnet.

„Mit der Wiederherstellung des Ruheplatzes haben wir ein Kleinod vor der Verwitterung gerettet und damit ein Stück Heimatgeschichte erhalten“, begann Bernd Reitz aus Nieder-Gemünden seine kurze Ansprache während der Wiedereinweihung eines Ruheplatzensembles am Kammberg in Nieder-Gemünden. Ein Rastplatz im Grünen, oberhalb der Pestalozzischule, in Nieder-Gemünden seit den 1970er Jahren als „Hasenbank“ bekannt, erstrahle nun wieder im neuen Glanz, wie die Nachbarschaftshilfe in einer Pressemitteilung schrieb. Der Name „Hasenbank“ sei entstanden, da der Ruheplatz seinerzeit vom ehemaligen Burg-Gemündener Kaninchenzuchtverein, geschaffen worden war.

Engagement der Anwohner und Vereine

Bei einem Spaziergang, durch das im Laufe der Jahre stark zugewachsene Gelände, sei Bernd Reitz vor einiger Zeit an dem einstigen viel genutzten Ruheplatz vorbei gekommen und habe dabei die Idee gehabt, diesen Platz wieder herzurichten. Da dies allerdings alleine nicht zu schaffen gewesen sein, wandte er sich zunächst an die Gemeinde und nach Rücksprache mit Bürgermeister Lothar Bott wurde grünes Licht für die Instandsetzung des Geländes mit Unterstützung vom Bauhof gegeben.
Ebenso stieg auf Anfrage die Jagdgenossenschaft Nieder-Gemünden-Otterbach mit ins Boot und übernahm größtenteils die Finanzierung des Projektes. Ansonsten seien alle notwendigen Kultivierungsarbeiten im Rahmen einer Nachbarschaftshilfe, bestehend aus Bewohnern der Park- und Kammbergstraße durchgeführt worden und auch der Obst- und Gartenbauverein war mit helfender Hand dabei.

Besonders erwähnte Bernd Reitz die ausgeführten ehrenamtlichen Arbeiten von Simon Scheer, der das Fundament für die Betonsockel der Bänke gegossen hatte, Pascal Christ, für das Streichen der Holz-Planken für die Sitzfläche, die dann von Martin Müller auf den Betonsockeln der Bänke befestigt wurden. „Gerade von diesem ehrenamtlichen Engagement lebe die Gemeinde“, hob Bürgermeister Lothar Bott während der Einweihungsfeier hervor. Am Anfang steht immer eine Idee, doch die gelte es dann auch umzusetzen, was in diesem Falle rundum gelungen sei, erwähnte er lobenswert.

Gemeinde freut sich über Initiative der Bewohner

„Es freut mich, dass das so klasse funktioniert hat“, lobte Bott und dankte vor allem der Jagdgenossenschaft für die finanzielle Unterstützung sowie den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für die Wiederherstellung dieses Kleinods in der Kulturlandschaft. Er wünschte viele schöne Stunden an diesem Ort und betonte: „Wir sind seitens der Gemeinde immer dabei, wenn solche Ideen kommen.“ Wie Bernd Reitz informiert, habe man „da man schon mal dabei gewesen sei“, die Gelegenheit genutzt und auch gleich eine weiter oben auf dem Kammbergsgelände stehende Bank des Obst- und Gartenbauvereins „aufgefrischt“.

6 Gedanken zu “Ein Stück der Heimatgeschichte erhalten

  1. „Am Anfang steht immer eine Idee, doch die gelte es dann auch umzusetzen, was in diesem Falle rundum gelungen sei, erwähnte er lobenswert.“

    So, so. Erwähnte der Bürgermeister lobenswert. Oder vielleicht doch lobend/in lobender Absicht? Die Art und Weise, in der der Bürgermeister sich hier zu den Aktivitäten seiner Mitbürger äußert, lässt sich nur durch das Partizip „lobend“ ausdrücken. Lobenswert wäre es, wenn der Verfasser des Artikels sich mal mit der Grammatik seiner Muttersprache beschäftigen würde. Lobenswert ist ein Adjektiv. Bei „er erwähnte…“ wäre es aber Adverb (Umstandswort). Frage: Wie (in welcher Absicht) erwähnte der Bürgermeister… Antwort: lobend / in lobender Absicht.

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