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Flüchtlingsinitiative Gemünden wendet sich mit Appell an den Vogelsberger Kreistag„Erklären Sie sich bereit, nicht nur unbegleitete Jugendliche, sondern besonders hilfsbedürftige Personen aufzunehmen“

VOGELSBERG (ol). Der Vogelsberg hat entschieden, minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge aufzunehmen. Schon Ende April hatte der Kreis signalisiert, dass man Kapazitäten zur Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge aus griechischen Lagern habe. Mit einem Appell wendet sich die Flüchtlingsinitiative Gemünden nun an den Kreistag und bittet die lokalen Politiker sich bereit zu erklären, nicht nur Jugendliche, sondern auch hilfsbedürftige Personen aufzunehmen. Den „Gemündener Appell“ können Sie hier im Wortlaut lesen.

Sehr geehrte Damen und Herren!

Auf Lesbos, aber auch auf Samos und anderen griechischen Inseln leben geflüchtete Menschen unter Bedingungen, die mit unserem Verständnis von Menschenwürde nicht vereinbar sind. Zudem sterben nach wie vor viele Menschen bei ihrer Flucht auf dem Mittelmeer, in der ersten Hälfte dieses Jahres nach Angaben der UN-Flüchtlingshilfe bereits 340. Wir rufen Sie deshalb auf, die letzte Beschlussfassung des Kreistags noch einmal zu überdenken. Erklären Sie sich bereit, nicht nur unbegleitete Jugendliche, sondern besonders hilfsbedürftige Personen aufzunehmen. Gehen Sie bei der quantitativen Gestaltung des Angebots an die Grenze der Möglichkeiten, die in unserem Landkreis vorhanden sind. Das ist aus humanitären Gründen dringend geboten.

Für das Gelingen der Integration von Geflüchteten haben sich im Vogelbergkreis in den letzten Jahren viele Menschen engagiert. Lassen Sie uns gemeinsam an diese erfolgreichen Bemühungen anknüpfen und den Menschen, die unsere Hilfe dringend brauchen, diese auch zukommen. Die Herausforderung, die durch die Corona-Pandemie zweifellos vorhanden ist, sollte nicht dazu führen, denjenigen Hilfe zu verweigern, die in weitaus schwierigeren Existenzbedingungen zurechtkommen müssen.

Da der Landkreis nicht in eigener Kompetenz das Versagen der europäischen Politik kompensieren kann, möchten wir sie ermuntern, das Bekenntnis zum entschlossenen Handeln für die Geflüchtetenhilfe gemeinsam mit anderen Kommunen zu artikulieren. Das geeignete Bündnis ist nach unserer Einschätzung die „Seebrücke“ mit der Erklärung der jeweiligen Kommune zum „sicheren Hafen“. Wir würden es sehr begrüßen, wenn sich der Vogelsbergkreis doch noch zu einem Beitritt entschließen könnte.

 

Die Flüchtlingsinitiative 35329 Gemünden/Felda

Mitunterzeichner:
Michael Duschka, Flüchtlingskoordinator der Kreisstadt Lauterbach und Sprecher der Flüchtlingsinitiative Lauterbach
Evangelisches Dekanat Vogelsberg
Anka Hirsch, Alsfeld, Musikerin
Ursula Kadelka, Gemünden (Felda), Pfarrerin
Astrid Ruppert, Homberg (Ohm), Schriftstellerin

9 Gedanken zu “„Erklären Sie sich bereit, nicht nur unbegleitete Jugendliche, sondern besonders hilfsbedürftige Personen aufzunehmen“

  1. Die Flüchtlingshilfe Gemünden, möchte aufnehmen… Aha. Soll sie. Dann aber bitte auf eigene Kosten und mit Übernahme der Verantwortung.

    Was es mit besonders Schutzbedürftigen auf sich hat, würde mich auch sehr interessieren, denn bisher wurden ja überwiegend junge Männer nach Deutschland geholt und nicht die suggerierten (kranken) Kleinkinder.

    Zudem handelt es sich idR um Migranten und nicht um Flüchtlinge. Was geschieht, wenn Menschen, Migranten hierher holen, dafür Bürgschaften leisten und dann an sie herangetreten wird, wissen wir Alle.

    Deshalb: Wer die Aufnahme von Migranten fordert, soll bitte auch dafür aufkommen.

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  2. Willkommen corona :)

    Schon sehr interessant kaum kommen asylanten zu uns steigt die Zahl noch mehr als durch Urlauber danke Merkel sie haben die 2 Welle mit ihre asylanten ins Rollen gebracht Applaus und gegen uns das Volk in Gefahr bringen Daumen hoch wann hört der scheiß endlich auf?

    Wir haben selbst Probleme durch Coronavirus und jetzt wieder asylanten auf nehmen ist nicht bedacht und sinnvoll.

    Ich hab gegen nichts so lange sie arbeiten gehen wollen und sich anpassen ist es okay aber wie jetzt durch Coronavirus sehe ich das ganze auch sehr kritisch wir haben genug auf genommen.

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  3. Macht endlich die Augen auf!!!!

    Vom 09.10.2020, 21:40 Fokus Online
    BKA-Bericht: Fast 64.000 Straftaten durch Zuwanderer in nur drei Monaten.
    Die Zahl der nach Deutschland kommenden Flüchtlinge und Migranten nimmt von Jahr zu Jahr ab, doch die Zuwanderer-Kriminalität bleibt ein großes Problem. Allein im ersten Quartal 2020 registrierte die Polizei fast 64.000 Delikte – 3,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Zur Bilanz zählen 16 vollendete Tötungsdelikte.

    Hier nur die Überschriften:
    Tatverdächtige Zuwanderer: Acht Deutsche getötet.
    BKA: Seit Januar 2015 kamen 1,7 Millionen Asylsuchende.
    Größte Problem-Länder: Algerien, Marokko, Tunesien

    Weitere Kriminalitätsbereiche und Fallzahlen:
    –13.099 Rohheitsdelikte und Straftaten gegen die persönliche Freiheit (meistens Körperverletzung),
    –12.493 Fälle von Diebstahl (meistens Ladendiebstahl),
    –6311 Rauschgiftdelikte,
    –1030 Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, etwa Vergewalti gung, sexuelle Übergriffe und sexuelle Nötigung.

    Quelle:
    https://www.focus.de/politik/sicherheitsreport/polizeibilanz-fuer-januar-bis-maerz-bka-bericht-fast-64-000-straftaten-durch-zuwanderer-eine-gruppe-sticht-heraus_id_12523991.html

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  4. Die Initiatoren und Mitunterzeichner wollen und werden keine Migranten aufnehmen.

    Sie wollen, dass der deutsche Sozialstaat sie aufnimmt und die Nettosteuerzahler das bezahlen, die Nettoempfänger auf etwas verzichten und naive Mitbürger ehrenamtliche Arbeit leisten.

    Nun ja: Die Liste der Mitunterzeichner sagt eigentlich schon alles…

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    1. Wie währ´s wenn nicht die Gemeinde Mücke sondern der Herr Michael Schlosser aktiv wird und und ein paar der unbegleiteten „Jugendlichen“ aufnimmt?

      Ich warte auf den Bericht auf OL wo Herr Schlosser stolz von den von ihm persönlich aufgenommenen „Flüchtlingen“ berichtet.

      Aber das wird leider eine Illusion bleiben, da von den Bahnhofsklatschern außer heißer Luft nichts zu erwarten ist.

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  5. Flüchtlingsinitiative 35329 Gemünden/Felda

    Mitunterzeichner:
    Michael Duschka, Flüchtlingskoordinator der Kreisstadt Lauterbach und Sprecher der Flüchtlingsinitiative Lauterbach
    Evangelisches Dekanat Vogelsberg
    Anka Hirsch, Alsfeld, Musikerin
    Ursula Kadelka, Gemünden (Felda), Pfarrerin
    Astrid Ruppert, Homberg (Ohm), Schriftstellerin

    Jeder von diesen Leuten kann soviel Flüchtlinge aufnehmen wie er persönlich will und natürlich auch die volle Verantwortung,private Haftung und Unterbringung übernehmen und das natürlich auf eigene Kosten. Bitte sagt nicht wir wollen oder wir müssen und meinen die anderen.
    Deutschland gibt jedes Jahr seit 2015 über 20 Milliarden für Flüchtlinge aus. Es keine bezahlbaren Wohnungen mehr, die Tafeln sind überlaufen, immer mehr Rentner sammeln Pfandflaschen. Wegen Corona hat der Staat 250 Milliarden Schulden gemacht. Für die Tarifverhandlungen von Verdi ist kein Geld da. Also was soll das??? Viele Europäische Staaten haben das schon lang erkannt dass es so nicht weitergehen kann und nehmen keine Flüchtlinge mehr auf.

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  6. Brandstifter mit Bart, 8 Jahre, unbegleitet von zu Hause ausgebüchst, alles Klar!
    Dann Familiennachzug und schwubs werden aus einer Person mindestens 50 wovon keiner Asylberechtigt ist und dem Staat für immer auf der Tasche liegen wird.
    Wer erklärt dem Durchschnittsrenter das ein Jugendlicher im Schnitt 5000 Euro kostet?
    Die verbrecherische Asylindustrie lässt grüßen. Ich könnte den ganzen Tag……!

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