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Mehr als 40 Betriebe aus Alsfeld, Homberg und Mücke für Praktikum und Ausbildung kennenlernen – mehr als 80 AusbildungsberufeTag der Ausbildung: Betriebsluft schnuppern für Schülerinnen und Schüler

VOGELSBERG (ol). Falls es nach der Schule mit einer Ausbildung weitergehen soll, stellt sich die Frage, was denn interessant sein könnte. Und: Wo kann ich diese Ausbildung machen? Berufsorientierung – ein Wort, das irgendwie anstrengend klingt. Aber tatsächlich kann es sehr interessant sein und sogar Spaß machen. Einiges lässt sich prima herausfinden am 25. September zwischen 15 Uhr und 19 Uhr, am Tag der Ausbildung in Vogelsberger Ausbildungsbetrieben rund um Alsfeld, Mücke und Homberg Ohm.

Wirtschaftsdezernent Dr. Jens Mischak ruft zum Mitmachen auf: „Wir freuen uns sehr, dass 43 Firmen ihre Türen öffnen und Schülerinnen sowie Eltern zum Kennenlernen einladen. Ich hoffe, dass viele diese tolle Gelegenheit nutzen werden.“

Wer im Sommer 2020 mit der Schule fertig geworden ist und nach einem Ausbildungsplatz sucht, ist ganz besonders willkommen bei den Ausbildungsbetrieben. Denn leider denken immer weniger junge Menschen darüber nach, vielleicht eine betriebliche Ausbildung zu machen – obwohl eine Ausbildung viele Chancen bietet und oft die bessere Wahl ist, als weiter zur Schule zu gehen oder nur ein Studium anzustreben. Auch als Schüler einer Vorabschlussklasse lohnt ein Besuch bestimmt: Vielleicht findet sich ein interessanter Betrieb für ein Praktikum? Nur wer mitmacht, weiß am Ende mehr.

Bei den 43 teilnehmenden Firmen können Interessierte mehr als 80 Ausbildungsberufe kennenlernen. Auch über die Karrierechancen in der Zukunft können sie sich informieren. Insgesamt stehen Plätze für rund 370 Besucher zur Verfügung.

Auf der Seite www.tagederausbildung.de können sich Jugendliche seit dem 1. September die Vielfalt der Ausbildungsangebote durchsehen, sich für einen, zwei oder auch drei Betriebsbesuche entscheiden und sich direkt über die Homepage bei den Unternehmen anmelden. Jugendliche unter 16 Jahren müssen von den Eltern angemeldet werden. Überhaupt ist es keine schlechte Idee, zusammen mit den Eltern in die Betriebe zu gehen, weil die Entscheidung über den Ausbildungsweg höchstwahrscheinlich sowieso gemeinsam getroffen wird. Und an diesem Nachmittag bietet sich eine hervorragende Gelegenheit, im Gespräch mit den Ausbilder Fragen und Zweifel aus dem Weg zu räumen.

Übrigens ist ein weiterer Tag der Ausbildung für den 27. November geplant, dann rund um die Schulstandorte Grebenhain, Lauterbach, Schlitz und Schotten.

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