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Soroptimist International Lauterbach-Vogelsberg passt Veranstaltungskonzept anSummen statt singen für den Frieden

LAUTERBACH (ol). Steigende Infektionszahlen, hohe Achtsamkeit – Soroptimist International Lauterbach-Vogelsberg (SI) ist sich der allgemeinen Pandemie-Lage bewusst und hat daher das Veranstaltungs-Konzept des ursprünglich als „Singflashmob“ ausgeschriebenen Events am 5. September um 15.30 Uhr am Löwendenkmal in Lauterbach in ein „Summen für den Frieden“ umgewandelt.

In zahlreichen internen Gesprächen und einem engem Dialog mit der Stadt Lauterbach, dem Ordnungs- und Gesundheitsamt ist es SI gelungen, einen detaillierten Hygiene-Plan festzulegen, der die allgemeine Lage berücksichtigt, ohne der Veranstaltung ihre Bedeutsamkeit zu nehmen, heißt es in ihrer Pressemitteilung.

Den SI-Organisatorinnen war es wichtig, sowohl der Verantwortung für die Gesundheit von Teilnehmenden und Bevölkerung als auch dem bedeutsamen Kern des musikalischen Events in gleichem Maß gerecht zu werden. Die Musik – „Sag mir wo die Blumen sind“ – bleibt das Medium, das die dem SI-Projekt titelgebende Aussage „Nie wieder Krieg!“ auf den Punkt bringt. Gemeinsam, und auch mit drei Meter Abstand zueinander, kann diese Botschaft rund um den mit Blumen verhüllten „Löwen“ harmonisch geteilt werden. Summen habe sich mittlerweile zu einer adäquaten Alternative zum Singen entwickelt, und ist gleichermaßen nach innen und außen gesundheitsförderlich. Kathrin Wiegand und Karsten Hahn werden als Einzige das Lied auf Deutsch und Englisch singen, so dass ein Mitsummen problemlos möglich ist.

Das Projekt „Nie wieder Krieg!“ von Soroptimist International (SI) Lauterbach-Vogelsberg bringt das Löwendenkmal in Lauterbach in diesem Jahr mittels unzähliger Blumen zum Blühen. Diese wurden in rund 100 Blumenkästen an Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen, Kirchengemeinden und von Einzelpersonen herangezogen und zum Blühen gebracht. Jeder Blumenkasten wird entsprechend gekennzeichnet, um die vielen Unterstützenden zu dokumentieren.

Mit dem „Summen für den Frieden“ am 5. September wird auch deren Engagement öffentlich gewürdigt. Denn auch im 75. Jahr nach Ende des zweiten Weltkriegs und inmitten einer umfassenden Veränderung unserer Lebenswelt ist das Bewusstsein wichtig, dass Frieden eine zarte Pflanze ist, die gehegt und gepflegt werden muss; wie wichtig Demokratie für deren Gedeih ist, die mit Freiheit, Toleranz, Gleichberechtigung, Weltoffenheit und Mitmenschlichkeit starke Wurzeln ausbildet.

Die Veranstaltung ist für maximal 100 Teilnehmende zugelassen. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, ist ein Mund-Nasen-Schutz während der gesamten Veranstaltung zu tragen und ein Abstand von drei Metern in jede Richtung einzuhalten. Damit es nicht zu Warteschlangen kommt, wird empfohlen, das Teilnahmeformular ausgefüllt mitzubringen und an einem der Zugänge abzugeben. Es wird auf der „Nie wieder Krieg!“-Website unter https://www.niewiederkrieg.net/teilnahmeformular/ hinterlegt. Dort finden sich auch alle weiteren Informationen zum Projekt.

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