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MPS Antrifttal führt zur Einschulung von 22 Erstklässlern neue Tradition einKlassenobstbäume als Erinnerung

ROMROD (ol). Was könnte man zur diesjährigen Einschulung einführen, was als neue Tradition künftig bleiben kann? Diese Frage haben sich Bettina Sorg, Schulleiterin der Mittelpunktschule Antrifttal in Romrod sowie ihr Kollegium in den letzten Wochen gestellt – und jetzt gemeinsam eine Antwort darauf gefunden: einen Klassenbaum pflanzen.

10 Jungen und 12 Mädchen wurden jetzt in Romrod neu eingeschult. Doch aufgrund der aktuellen Hygienevorgaben war der gesamte Ablauf in diesem Jahr anders: Kein Elterncafé, kein Essen, kein gemütliches Zusammensein, heißt es in der Pressemitteilung der Schule. „Um den Vorschriften gerecht zu werden, haben wir die Schüler sogar in zwei Gruppen aufteilen und separat einschulen müssen“, erklärt Sorg. Zuerst waren die Schülerinnen und Schüler aus Romrod dran, später dann alle aus den umliegenden Ortschaften Zell, Ober-Breidenbach, Nieder-Breidenbach und Strebendorf.

„Wir wollten die Einschulungsfeier für unsere neuen Erstklässler aber dennoch so gestalten, dass sie noch lange positiv in Erinnerung bleibt“, sagt Bettina Sorg. So haben die Eltern der jetzigen Zweitklässler den Schulanfängern einen kleinen Kirschbaum überreicht – voll behangen mit vielen guten Wünschen zum Schulstart von den älteren Schülerinnen und Schülern.

„Eine sehr schöne Idee und Geste – die sehr gut zu uns passt“, findet Sorg. Denn seit 2018 ist die MPS Antrifttal auch „Umweltschule“ – eine Auszeichnung, die seit 1999 eine gemeinsame Initiative des Hessischen Kultusministeriums und des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) ist. Geehrt werden die Schulen für ihr besonderes Engagement im Bereich Umwelterziehung und ökologische Bildung. „Und genau das liegt uns hier besonders am Herzen“, betont Sorg.

Angedacht ist, auf dem Schulareal in den nächsten Jahren viele verschiedene Obstbäume wie Kirsche, Apfel, Pflaume oder Birne zu pflanzen. „Diese möchten wir dann zum Beispiel als Anschauungsbeispiel für den Sachkundeunterricht verwenden und die Früchte in der Koch-AG gemeinsam verarbeiten“, erklärt die Rektorin. „Uns ist es eine Herzensangelegenheit, den Kindern Sensibilität für die Umwelt näherzubringen – und wir finden, mit dieser neuen Tradition kann uns das gut gelingen.“

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