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VIDEO: Rund 60 Einsatzkräfte im Einsatz - Verletzte gibt es keineAlsfelder Brandschützer bekämpfen Dachstuhlbrand am Neujahrstag

ALTENBURG (ol). Einsatz für die Alsfelder Brandschützer am Neujahrstag: in Altenburg brannte im Nelkenweg ein Carport und der Dachstuhl eines Wohnhauses. Rund 60 Einsatzkräfte waren vor Ort, um den Brand zu bekämpfen.

Wie die Leitstelle des Vogelsbergkreis gegen 11.58 Uhr in einer Erstmeldung mitteilte, sollte in Altenburg im Nelkenweg ein Carport/Dachstuhl brennen. Die Freiwillige Feuerwehr war mit rund 60 Einsatzkräften aus der Kernstadt, aus Lingelbach und Leusel vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Ausgebrochen sei der Brand in einem Holzlager hinter dem Carport und die Flammen haben sich dann auf das Carport und das Haus, beziehungsweise Dach, ausgebreitet.

Glücklicherweise konnte die Feuerwehr den Brand schnell unter Kontrolle bringen und verhindern, dass sich die Flammen weiter ausbreiten. Unter anderem kam auch eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Einsatz, um die Glutnester unter dem Dach ausfindig zu machen. Ziegel wurden abgedeckt und die Glutnester gezielt gelöscht. Darüber hinaus wurde das Haus im Inneren vom Rauch mit einem Entlüfter befreit. Das Übergreifen des Feuers auf das Haupthaus konnte zwar verhindert werden, am Dach allerdings ist ein großer Schaden entstanden.

Viel Rauch steigt aus dem Dach empor. Foto: ts

Bewohner waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Haus. Ein aufmerksamer Nachbar hatte die Flammen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Verletzt wurde niemand. Eine Katze, die sich im inneren des Hauses befand, wurde in einen sicheren Bereich gebracht. Vorsorglich war auch ein Rettungsteam vor Ort.


Ebenfalls vor Ort: Kreisbrandinspektor Dr. Sven Holland.

Die Flammen sind zwar gelöscht, die Feuerwehr befindet sich aber noch vor Ort. Die Lauterbacher Straße, also die Hauptstraße in Altenburg, ist aktuell für die Arbeiten gesperrt. Nach ersten vorläufigen Schätzungen der Polizei beträgt der Sachschaden rund 100.000 Euro. Die Brandursache ist bislang nicht geklärt, die Brandstelle wurde beschlagnahmt. Weitere Ermittlungen folgen. Aufgrund der Schwelgasgefahren können die Bewohner momentan nicht im Haus leben, sie kommen vorübergehend in der Nachbarschaft unter.

Fotos vom Einsatz

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