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Auf dem Weg von Rom nach MarburgAcht Pilger aus Amerika legten einen Stop in Homberg Ohm ein

HOMBERG OHM (ol). Anfang Juni starteten acht katholische Pilger, darunter sieben Studenten, aus Denver/Colorado in den USA zu einer Pilgerreise von Rom nach Marburg. Auf ihrer Reise legten sich auch einen Halt in Homberg Ohm ein.

In Rom nahmen sie laut Pressemitteilung der Ohmstadt zuerst an einer Heiligen Messe teil und begannen dann ihre Reise zu Fuß bis nach Marburg zur Elisabethkirche und dem Grabmal der Heiligen Elisabeth. Auf dem Weg durch Italien über die Alpen legten die Pilger über 1.000 Kilometer zurück. Die Übernachtungen der Gruppe wurden immer kurzfristig vor Ort organisiert, meist in Kirchen oder kirchlichen Einrichtungen. Vor ihrer letzten Etappe nach Marburg sprachen die Pilger im Rathaus von Homberg (Ohm) vor und baten um ein Nachtquartier.

Die Pilgergruppe wurde in der ehemaligen Sozialstation einquartiert und konnte am Abend im Schloss eine kleine Führung genießen, in der auch die Heilige Elisabeth und deren Urenkel Landgraf Otto I. Erwähnung fand. Diesem wurden von seinem Vater Heinrich I., genannt das Kind, um das Jahr 1303 die Herrschaftsmittelpunkte Homberg und Biedenkopf übergeben. Ein im Schlosscafé freigelegter Lagerbalken, der auf das Jahr 1303/1304 datiert wurde, zeugt noch heute von seiner Aktivität im neuen Besitz.