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Helpershainer Bierfest am 27. JuliEin Fest, das von der Atmosphäre lebt

HELPERSHAIN (ol). Die Vorfreude im Ulrichsteiner Stadtteil Helpershain steigt, denn lange dauert es nicht mehr, bis das jährliche Highlight, das Bierfest, am 27. Juli wieder hunderte Besucher in das rund 300-Seelen-Dorf zieht. Ein Fest, das von der Atmosphäre lebt und in das die Dorfbewohner ihr Herzblut stecken.

Die Idee zum Bierfest stammt vom Turnverein Helpershain. Die Mitglieder haben des Öfteren zusammengesessen, sich Gedanken gemacht, was man mal in Sachen Veranstaltungen machen könnte. „Es sollte kein normales Grillfest oder Kirmes-Wochenende werden“, erklärt Jens Spiegl, erster Vorsitzender des Turnvereins. Es sollte etwas Besonderes sein – und so fand vor drei Jahren erstmal das Helpershainer Bierfest statt, das seitdem hunderte Besucher begeistere.

Das Helpershainer Bierfest geht in die dritte Runde. Hier ein Eindruck aus dem vergangenem Jahr. Fotos: Bierfest Helpershain

Das Besondere an dem Bierfest sei, dass es eben keine 0815 Biersorten gebe, sondern vier regionale Biere. Eines stammt aus der Wiesenmühle Fulda, zwei aus dem Dorfbräuhaus Lanzenhain und eines kommt direkt aus Helpershain selbst – beziehungsweise aus dem Keller des Ortsvorstehers Jörg Bauer. Dort braut er nämlich das „Eulenbräu“, das exklusiv auf dem Bierfest zum Ausschank freigegeben werde. Der Name des Bieres sei eine Anlehnung an den Spitznamen der Helpershainer, „Nachteule“. Und da beim Trinken bekanntlich eine gute Grundlage nicht schadet, kann man seinen Magen mit Bürgern oder Pulled Pork füllen.

Das Fest vereine Kneipen- und Biergartenatmosphäre. An diesem Tag haben dafür extra die ehemaligen Kneipen, die Gaststätte Willi Göbel und die Kneipe bei Karl-Otto Gerhardt, ihre Pforten geöffnet. „Das freut besonders die ältere Generation“, sagt Spiegl, denn das würde sie quasi „an alte Zeiten“ erinnern. Musikalisch untermalt werde das Beisammensein von einem DJ.

Auch die Kneipen öffnen wieder ihre Pforten.

Dass das Bierfest zu so einem Erfolg werde, damit habe der Verein nicht gerechnet. „In den ersten beiden Jahren haben wir gar nicht mit so viel Andrang gerechnet, wir mussten zwischendurch noch Nachschub holen. Essen und Getränke waren ratzeputze leer“, sagt Spiegl. In diesem Jahr seien sie aber darauf vorbereitet, dafür sorge das ganze Dorf, das gemeinsam das Fest wieder auf die Beine stellen wird.