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Ausgelaufenes Öl und mehrere Feuerwehreinsätze„Schwarze“ Serie für die Freiwilligen Feuerwehren

ALSFELD|GROß-EICHEN|KÖDDINGEN (pw). Ausgelaufenes Öl sorgte in den vergangenen Tagen für mehrere Einsätze der Freiwilligen Feuerwehren im Vogelsbergkreis. Die „schwarze“ Serie begann am Samstag im Mücker Ortsteil Groß-Eichen, dort zog sich eine kilometerlange Ölspur durch die Straßen. „Was die ölige Verunreinigung am Florianstag verursacht hat, wissen wir nicht“, sagte der Einsatzleiter mit Hinblick auf den Gedenktag des Schutzpatrons der Feuerwehr.

Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Mücke brachten Bindemittel aus und sicherten die Straßen für eine Spezialreinigung durch eine Fachfirma ab. Noch am gleichen Tag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld zu einer Ölspur auf der Bundesstraße 49 in Richtung Romrod alarmiert.

Dort war der Motor eines Autos während der Fahrt „geplatzt“ und zog eine 300 Meter lange Verunreinigung mit dem Schmiermittel über den Asphalt. Mit Bindemittel, Besen und Schaufeln säuberten die Feuerwehrleute die kurvige Fahrbahn vom Öl.

Die Feuerwehr zur Beseitigung der Ölspur in Groß-Eichen. Foto: Philipp Weitzel

In der Nacht zum Montag wurde die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Feldatal im Ortsteil Köddingen zur Hilfe gerufen. Dort stellte der Bewohner eines Wohnhauses gegen 2 Uhr einen stechenden Öl-Geruch fest. „Dieser Geruch kam aus einem Kriechkeller mit Kanalanschluss“, schilderte ein Feuerwehrsprecher. Im Rahmen eines dreistündigen Einsatzes konnten die Einsatzkräfte die Ursache in einem anderen Gebäude finden, dort versickerte Heizöl aus einem undichten Tank. Laut Feuerwehrangaben wurde das Öl mit Bindemittel gebunden, bevor die Polizei weitere Schritte einleitete.


In den Nachmittagsstunden des Montags wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Alsfeld auf der Autobahn 5 zur Hilfe gerufen. Zwischen den Anschlussstellen Alsfeld-Ost und Alsfeld-West waren auf dem Weg in Richtung Frankfurt drei Autos ineinander gefahren, dabei liefen Öl und Kraftstoff auf die Fahrbahn. Während der Rettungsdienst zwei leicht verletzte Autofahrer versorgte, beseitigten die Feuerwehrleute das Öl, den Kraftstoff und einige Trümmerteile von der A5.

Die Ursache des Unfalls wird noch von der Polizei ermittelt. Den entstandenen Sachschaden schätzte ein Polizeisprecher auf etwa 24.000 Euro. Für die Aufräumarbeiten musste die Autobahn kurzzeitig voll gesperrt werden.