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380 Gramm gebrauchsfertiges Cannabis und erntereife Marihuanapflanzen sichergestelltCannabis-Plantage in Rebgeshain ausgehoben

REBGESHAIN (ol). In einem leerstehenden Haus im Ulrichsteiner Ortsteil Rebgeshain wurde eine Cannabis-Plantage betrieben. Erntereife Marihuanapflanzen und rund 380 Gramm gebrauchsfertiges Cannabis wurden sichergestellt. Gegen die 32-jährigen und einen 59-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

Nach umfangreichen Ermittlungen hob die Kriminalpolizei am Dienstagmorgen in einem Ulrichsteiner Stadtteil eine Plantage aus, die zur illegalen Herstellung von Cannabis genutzt wurde. Bei der Polizei ging, laut Pressemitteilung, im vergangenen Herbst ein Hinweis ein, dass in dem Stadtteil in einem leerstehenden Haus eine Cannabisplantage betrieben werde.

In den Focus der Ermittlungen rückten zwei verdächtige Personen im Alter von 32 und 59 Jahre aus dem Vogelsbergkreis. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Gießen durchsuchten mehrere Polizeibeamte das betreffende Gebäude und fanden eine professionell aufgebaute Marihuana-Plantage vor.

Sie stellten neben den dafür erforderlichen Geräten auch noch einige erntereife Marihuanapflanzen sicher. Zudem konnten circa 380 Gramm gebrauchsfertiges Cannabis eingezogen werden. Weiterhin war an der Stromversorgung manipuliert worden. Strafverfahren wegen Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Entziehung elektrischer Energie werden eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beschuldigten wieder auf freien Fuß.


Ein Gedanke zu “Cannabis-Plantage in Rebgeshain ausgehoben

  1. Vielleicht sollten sich die 32-jährigen und 59-jährigen Hobbygärtner als Energieberater selbständig machen. Ein Fall für Vogelsberg-Consult und die Förderung von Start-Ups. Die Mohnbauern in Afghanistan bzw. Drogenproduzenten in Bolivien, Kolumbien oder Peru versucht man doch auch von den illegalen Geschäften abzubringen, indem man ihnen irgendwelche „Alternativen“ aufzeigt. „Entziehung elektrischer Energie“ als preiswerte Variante der Energiewende. Nicht wenige Windkraftgegner hätten bestimmt ebenfalls eine klammheimliche Freude daran, am Fuße des einen oder andere repowerten Monsters nach überschüssig erzeugtem Windstrom zu graben (kost nix und gehört keinem) und die Entnahmestelle noch anklagend mit einem geschredderten Schwarzstorch zu tarnen. Wir wären doch nicht die „Kinder des Vulkans“, wenn wir die Nischen der Vogelsberger Schattenwirtschaft nicht kreativ zu nutzen wüssten. Die Risiken sind gering. Siehe „Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beschuldigten wieder auf freien Fuß.“

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