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Feuerwehrnachwuchs sammelt in Alsfeld, Feldatal, Gemünden, Kirtorf, Lauterbach, Mücke und RomrodWohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?

VOGELSBERG (pw). „Wohin mit dem ausgedienten Weihnachtsbaum?“, eine Antwort auf diese Frage bieten die Jugendfeuerwehren in Alsfeld, Feldatal, Gemünden, Kirtorf, Lauterbach, Mücke und Romrod. Der Feuerwehrnachwuchs sammelt in einigen Ortschaften die alten Nadelhölzer ein.

„Langsam vertrocknende Weihnachtsbäume stellen eine hohe Brandgefahr dar“, warnt Alsfelds Jugendfeuerwehrwart Thomas Dressler. „Trotz Wässerung sind die Bäume bis Januar durch die warme Raumluft sehr trocken, so dass die Brandgefahr ungleich höher ist“, unterstreicht Romrods Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Und auch Kirtorfs Jugendfeuerwehrwart Jochen Schneider appelliert: „Nach mehreren Tagen in einem geheizten Raum sind Bäume leicht entzündlich und können rasant abbrennen“.

Auf das Entzünden von echten Kerzen sollte aus Sicht der Jugendfeuerwehrwarte spätestens dann gänzlich verzichtet werden. Um die Entsorgung der „brandgefährlichen“ Nadelbäume zu erleichtern, bieten die Jugendfeuerwehren deren Entsorgung an.

Sammlungen in und um Alsfeld, Gemünden und Feldatal

Die Jugendfeuerwehr Alsfeld-Mitte sammelt die Bäume am 12. Januar ab 9 Uhr in der Stadt Alsfeld ein. „Damit Ihr Baum abgeholt werden kann, benötigen Sie ein Märkchen welches Sie im Vorfeld gegen eine kleine Spende an der Feuerwache erhalten“, teilt der Feuerwehrnachwuchs mit. Geöffnet ist der Märkchen-Verkauf am 3. und 4. Januar zwischen 17 und 20 Uhr sowie am 5. Januar zwischen 11 und 13 Uhr. Die Weihnachtsbäume werden nur in der Kernstadt eingesammelt, aber es gibt auch in einigen Stadtteilen gesonderte Sammlungen durch kleine und große Feuerwehrleute. Diese sind am 12. Januar ab 9 Uhr in Eifa und Leusel sowie am 19. Januar ab 10 Uhr in Liederbach.

Die Jugendfeuerwehr Alsfeld bei der Sammlung im letzten Jahr. Foto: archiv/Philipp Weitzel


In der Gemeinde Feldatal werden die Bäume am 12. Januar ab 10 Uhr in Ermenrod eingesammelt. In der Gemeinde Gemünden (Felda) sammelt die Jugendfeuerwehr am 12. Januar ab 9 Uhr in Ehringshausen, Elpenrod, Burg-Gemünden, Hainbach und Nieder-Gemünden die ausgedienten Weihnachtsbäume ein.

Sammlungen um Kirtorf, Lauterbach und Mücke

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Kirtorf führt ihre Sammlung am 12. Januar durch, sie beginnt um 8 Uhr. „Der nadelige Abschleppdienst wird nur im Gebiet der Kernstadt durchgeführt“, sagte Feuerwehrsprecher Fabian Sprankel. Ein Erwerb von Marken ist in der Stadt an der Gleen nicht nötig, allerdings freuen sich die jungen Brandschützer über Spenden, gerne per Überweisung (IBAN: DE09500694770000060569). Auch im Stadtteil Arnshain werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag ab 11 Uhr eingesammelt. Wie die dortige Jugendwartin Susann Korell schilderte, gibt es für die fleißigen Sammler im Anschluss eine Überraschung.

In der Stadt Lauterbach sammeln die Jugendfeuerwehren Lauterbach-Ost, Lauterbach-Nord, Lauterbach-West und Lauterbach-Süd die ausgedienten Weihnachtsbäume am 12. Januar ein. Die Sammlungen in den Stadtteilen Allmenrod, Frischborn, Heblos, Maar, Sickendorf, Wallenrod und Rimlos starten jeweils ab 9 Uhr. „Bitte darauf achten, dass Gehwege und Straßen nicht mit Bäumen belagert werden“, sagte Lauterbachs Feuerwehrsprecher Andreas Wahl zur Sammelaktion. In der Kreisstadt selbst werden keine Weihnachtsbäume von der Jugendfeuerwehr eingesammelt.

Die Jugendfeuerwehr Maar im letzten Jahr. Foto: archiv/Philipp Weitzel

In der Gemeinde Mücke sammelt die Jugendfeuerwehr Nieder-Ohmen die Bäume am 12. Januar ab 10 Uhr im Ortsgebiet von Nieder-Ohmen sowie am Windhain ein. In den Gemeindeteilen Flensungen und Ober-Ohmen sammelt die Jugendfeuerwehr ebenfalls die Bäume ein, die bis um 9 Uhr bereitgestellt werden sollten.


Sammlungen rund um Romrod

Die Jugendfeuerwehr in der Stadt Romrod führt ihre Sammlung am 12. Januar ab 10 Uhr durch, sie fährt alle Straßen im Gebiet der Kernstadt mit Unterstützung der Einsatzabteilung ab. „Künstliche Bäume und nicht vollständig entschmückte Bäume werden nicht mitgenommen“, erklärte Jugendfeuerwehrwart Stefan Bing. Die Jugendfeuerwehr bittet darum, die Bäume am Sammeltag bis um 10 Uhr am Grundstücksrand bereitzulegen. Der Service ist kostenfrei, jedoch werden Spenden per Couvert am Baum, persönlich oder via Überweisung (IBAN: DE37 5185 0079 1301 5973 00, Jugendfeuerwehr Romrod) für die Jugendarbeit gerne entgegengenommen.

Die jungen Brandschützer aus Romrod und Zell bei der Sammlung im vergangenen Jahr. Foto: archiv/Philipp Weitzel

Zudem können Einwohner ihren Weihnachtsbaum am 13. Januar an der Feuerwache in Romrod gegen eine Spende abgeben. Auch im Stadtteil Zell werden die Bäume von der Jugendfeuerwehr am gleichen Tag eingesammelt. Für Spenden-Überweisungen gilt in diesem Fall die IBAN DE54 5006 9477 0000 0305 62 (Jugendfeuerwehr Zell).

Alle Jugendfeuerwehren bitten in den letzten „Christbaum-Tagen“ um die nötige Sorgsamkeit bei offenem Feuer. „Ein gewissenhafter Umgang mit Kerzen hilft einem Brand vorzubeugen“, so die Jugendfeuerwehren. Aus Sicht der jungen Brandschützer sollte ein beleuchteter Baum niemals ohne Aufsicht gelassen werden, auch nicht für kurze Zeit. „Im Brandfall ist schnelle Hilfe wichtig: Notruf 112, dann kommt die Feuerwehr“, so die Jugendfeuerwehren abschließend.