Konstruktive Atmosphäre mit einem Hauch von Abschied in Lauterbach (von links nach rechts): Dr. Harald Clausen, Vorstand der Diakonie Hessen, Clarissa Graz, Pfarrerin für die Diakonie Hessen im Evangelischen Büro am Sitz der Landesregierung, Bernd Böttner, Prälat der EKKW, Prof. Dr. Martin Hein, Bischof der EKKW, Jörn Dulige, Beauftragter der evangelischen Kirchen in Hessen am Sitz der Landesregierung, Ulrike Scherf, stellvertretende Kirchenpräsidentin der EKHN, Dr. Volker Knöppel, Vizepräsident der EKKW, Dr. Volker Jung, Kirchenpräsident der EKHN, Heinz Thomas Striegler, Leiter der Kirchenverwaltung der EKHN. Foto: Traudi Schlitt

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Gemeinsame Konsultationen der beiden hessischen Landeskirchen haben Tradition in der FachwerkstadtBischof Hein letztmals zur Marburger Konferenz in Lauterbach

LAUTERBACH (ol). Sie treffen sich zweimal im Jahr, die Spitzenvertreter der beiden hessischen Landeskirchen, der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) unter der Leitung von Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) unter der Leitung von Bischof Prof. Dr. Martin Hein, sowie die Leitungsebene Diakonie Hessen.


In der Pressemitteilung des Evangelischen Dekanats heißt es, in einem konstruktiven und von gegenseitiger Wertschätzung geprägten Dialog geht es um Themen, die beide Landeskirchen sowie die Diakonie beschäftigten und betreffen, derzeit beispielsweise die anstehenden Termine in Hessen im neuen Jahr oder die Vorbereitungen zum Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt im Jahr 2021. Traditionell trifft man sich einmal im Jahr auf EKKW-Gebiet in Marburg und einmal auf EKHN-Gebiet in Lauterbach.

Letzterer Standort hat schon seit vielen Jahren Tradition und führt die Delegation demnach regelmäßig in die Fachwerkstadt. Die diesjährige Tagung allerdings war auch eine Abschiedstagung, denn letztmals nahm am vergangenen Montag der scheidende Bischof der EKKW, Prof. Dr. Martin Hein, an der Sitzung im Hotel Schubert teil. Er wird im Lauf des nächsten Jahres seinen Ruhestand antreten und somit dieser Gruppe nicht mehr angehören. Bis dahin allerdings wird er sich noch mit ganzer Kraft seinem Amt widmen, wie er betonte, auch wenn er Lauterbach nun in seiner Eigenschaft als Bischof sehr wahrscheinlich zum letzten Mal bereist hat.