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„Aktion Mensch" unterstützt mit Mercedes Sprinter die Arbeit der Vogelsberger LebensräumeEin eigenes Fahrzeug für das neue „Jugend- und Familienhaus“ in Lauterbach

LAUTERBACH (ol). Die Vogelsberger Lebensräume (VLR), eine Einrichtung der Eichhof-Stiftung Lauterbach, haben zur Förderung und effizienten Gestaltung von Alltags- und Freizeitaktivitäten von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien sowie Erwachsenen mit einer psychischen Erkrankung mit Unterstützung der privaten Förderorganisation „Aktion Mensch“ ein eigenes Fahrzeug für das „Jugend- und Familienhaus“ in Lauterbach erhalten.



Der neunsitzige Mercedes Benz Sprinter bietet laut Pressemitteilung der Eichhofstiftung mit einer großen Ladefläche für Gepäck und Sportausrüstungen sowie einer Anhängerkupplung ideale Bedingungen für Hol- und Bringdienste, therapeutische Maßnahmen, Fahrten im Rahmen von Ferien- und Freizeitmaßnahmen sowie die notwendige Mobilität, um Gruppenaktivitäten durchführen zu können. Derzeit werde das Fahrzeug noch im ambulanten Bereich eingesetzt, mit der Eröffnung des neuen Jugend- und Familienhauses „An der Wascherde“ in Lauterbach am
1. März 2019 wird der Sprinter dort zum Einsatz kommen.

„Wir sind sehr froh, dass „Aktion Mensch“ uns erneut mit einem Fahrzeug unterstützt. Das ist einmal mehr eine Bestätigung für die wichtige Arbeit, die wir im Vogelsbergkreis leisten“, sagt Harry Bernardis, Leiter der Vogelsberger Lebensräume. „Die mit einem Transportfahrzeug verbundene Mobilität ist unbedingte Voraussetzung, um Angebote für unsere Klienten realisieren und nachhaltig sichern zu können“, bestätigt auch Julia Drews, die zukünftige Leiterin des Jugend- und Familienhauses. Um betroffenen Familien und jungen Menschen gute Entwicklungschancen zu bieten, sei die Gruppenarbeit, zum Beispiel in Hinsicht auf Wildnis- und Freizeitpädagogik, Ausflüge und Freizeiten ein wesentlicher Bestandteil des Angebots.

„Wir können solche Maßnahmen nur durchführen, wenn wir auch den Transport sicherstellen“, erklärt Tobias Rübbert, der als Stellvertreter von Julia Drews die Teamleitung für das einzigartige Modellprojekt im Vogelsberg vervollständigt. Mit dem Sprinter bestehe zudem die Möglichkeit, auch die weiten Wege im ländlich geprägten Raum in der Region zurückzulegen. Besonders Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Verhältnisse oder mangelnder Infrastruktur nur schwer am sozialen Leben teilnehmen, können zukünftig besser einbezogen werden, indem sie abgeholt und nach Hause zurückgebracht werden.