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CDU-Sommerfest in Lauterbach: „Wasserdialog“ mit Frankfurt verstärken und Bewusstsein schärfenMichael Ruhl froh über dürrebedingte Flächenfreigabe für Landwirte

RIMLOS (ol). Michael Ruhl, der Landtagskandidat der Union im Vogelsberger Wahlkreis, nutzte am Wochenende das Sommerfest der Lauterbacher CDU für politische Aussagen zur aktuellen Hitze und Trockenheit. So sei es nun für Landwirte in ganz Hessen möglich, wegen der dürrebedingten Futterknappheit auch sogenannte stillgelegte Ökologische Vorrangflächen (ÖVF) zu ernten, was bislang nur in wenigen nordhessischen Landkreisen ausnahmsweise erlaubt war.

Auch das Thema Wasserlieferungen aus dem Vogelsberg nach Frankfurt habe angesichts der Trockenheit eine neue, aktuelle Bedeutung bekommen, betonte Ruhl. In der Pressemitteilung der CDU Lauterbach heißt es, während in Frankfurt dazu aufgerufen wurde, Bäume zu gießen, herrscht etwa in Ulrichstein Wasserknappheit. Es sei gut, dass die Vogelsberger CDU mit dem jetzigen Landtagsabgeordneten Kurt Wiegel und ihm kürzlich bei den „Herchenhainer Gesprächen“ mit hochrangigen Frankfurter Stadtpolitikern das Thema aufgegriffen habe.

Einstimmung auf „heißen“ Wahlkampf (von links): CDU-Landtagskandidat Michael Ruhl, Kreistagsfraktionschef Stephan Paule, Stadtverbandsvorsitzender Uwe Meyer, Kreisvorsitzender Dr. Jens Mischak, Fraktionsvorsitzender Felix Wohlfahrt und Landtagsabgeordneter Kurt Wiegel. Foto: Apel

„Wir müssen in Frankfurt das Bewusstsein schärfen für das knappe Gut Wasser, das gilt auch bei der Neuausweisung von Baugebieten“, forderte der 33-jährige Diplom-Wirtschaftsingenieur vor den rund 50 Freunden der Lauterbacher CDU am Backhaus in Rimlos. Ruhl hob auch die aktuellen Leistungen der CDU-geführten Landesregierung hervor, die seit 1. August die Beitragsfreiheit für Kindergartenbeiträge vom dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt für täglich sechs Stunden ermöglicht.

„Da danken alle Eltern unserem Ministerpräsidenten Volker Bouffier, dass er dieses Versprechen für die Familienfreundlichkeit Hessens umgesetzt hat“, lobte Ruhl als Vater eines Sohnes, der selbst bald in den Genuss dieser Regelung komme. Auch sei die „Hessenkasse“, die verschuldete Kommunen von dieser Last befreien soll sowie kassenkreditfreie Städte und Gemeinden mit Investitionszuschüssen „belohne“, ein „Glanzstück“ von Hessens Finanzminister Thomas Schäfer. Alle Vogelsberg-Kommunen und der Landkreis selbst würden mit Millionen-Summen durch dieses Programm gefördert.


Michael Ruhl (rechts) aus Herbstein will bei der Landtagswahl im Herbst Nachfolger von Kurt Wiegel in Wiesbaden werden. Foto: Apel

Der Bundesbankoberrat Michael Ruhl aus Herbstein will bei der Landtagswahl am 28. Oktober 2018, die Nachfolge von Kurt Wiegel, der dem Landtag dann 16 Jahre angehörte, als direkt gewählter Abgeordneter für die CDU antreten.


Ein Gedanke zu “Michael Ruhl froh über dürrebedingte Flächenfreigabe für Landwirte

  1. „Der Bundesbankoberrat Michael Ruhl aus Herbstein will bei der Landtagswahl am 28. Oktober 2018 [nein, kein Komma!] die Nachfolge von Kurt Wiegel […] als direkt gewählter Abgeordneter für die CDU antreten.“
    Aber erstmal wird gewählt! Und da wirft ein gewisser Herr Rühl als Resteverwerter der SPD-Hinterlassenschaften (http://www.lauterbacher-anzeiger.de/img_L2ZtLzgxOS90aHVtYm5haWxzL0NPTl81NDAzNDEwODZfNjM0ODBfTS5qcGcuMzU0NzEzODkuanBn_L2ZtLzgxOS90aHVtYm5haWxzL0NPTl81NDAzNDEwODZfNjM0ODBfTS5qcGcuMzU0NzEzOTEuanBn.jpg) doch rein orthographisch schon mal zwei Pünktchen mehr in die Waagschale. Der Unterschied ist marginal, aber vielleicht gerade deshalb gefährlich (Verwechslungsgefahr!). Ob das mal gut geht bei der im Durchschnitt recht betagten CDU-Wählerschaft!?

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