Die Slow Horses, eine breühmte deutsche Countryband war der musikalische Act an diesem Abend. Foto: akr

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Fort Rattlesnake Event zog nur wenige Besucher anEin ungewöhnliches Bild in der Westernstadt

LINGELBACH (akr). Es war ein ungewöhnliches Bild, das sich am Samstagabend in Lingelbach zeigte: Leere Holzbänke und noch viel Platz auf der Tanzfläche. Das Fort Rattlesnake Event in Lingelcreek zog im Gegensatz zu den anderen Veranstaltungen in der Westernstadt nur wenige Western-Liebhaber an. Der Stimmung tat das allerdings keinen Abbruch.

„Es ist schade, dass nur so wenige erschienen sind. 100 Leute mehr, das wäre schön gewesen“, sagte Stefan Quehl, der erste Vorsitzende. Nur rund 70 Gäste nahmen an dem Saloon-Abend mit Live-Musik teil. „Gerade bei der guten Band hatten wir uns mehr Besucher erhofft“, ergänzte Quehl. Für den Abend hatten sich die Veranstalter mit den „Slow Horses“ eine berühmte deutsche Countryband gesichert. „Sie machen tolle Musik, wir wollen sie gerne im nächsten Jahr wieder dabei haben“, freute sich Quehl.

Die Slow Horses gaben ihr musikalisches Können zum Besten. Fotos: akr

Die vierköpfige Band sorgte mit Country-Hits und Westernswing dafür, dass die Tanzfläche nicht leer blieb. Ob Two Dance, Line Dance oder Square Dance, das Tanzbein wurde geschwungen, und immer wieder gesellten sich weitere Tänzer hinzu. Auch eine Gruppe jüngerer Leute besuchte Fort Rattlesnake. Sie kommen öfter in die Westernstadt und wollten sich auch diesen Abend nicht entgehen lassen. „Wir finden es immer gut, auch wenn heute wenig los ist“, sagte Theresa Mengs aus der Gruppe.


Auch eine Gruppe junger Leute stattete dem Event einen Besuch ab.

Unter den wenigen Gästen befand sich auch eine Gruppe, die zum ersten Mal der Western-Stadt einen Besuch abstatteten: Erich, Torsten, Marion und Anita waren extra aus Frankenberg und Erntebrück angereist, um am Saloon-Abend mit Live-Musik teilzunehmen.

Zum ersten Mal in der Westernstadt in Lingelbach: Torsten, Marion, Anita und Erich.

„Ich habe zufällig in Alsfeld ein Schild über die Western-Stadt gesehen, dann habe ich mal im Internet geguckt und so sind wir hier gelandet“, erklärte Erich, der im traditionellen Western-Outfit erschienen ist. Er sei ein echter Westernliebhaber und besuche regelmäßig solche Veranstaltungen. Auch wenn an dem Abend nicht viel los war, lobte Erich das Event: „Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben, das sieht man einfach. Es ist sehr schön hier“ und dem stimmte auch der Rest der Gruppe zu.

Weitere Eindrücke des Fortrattlesnake-Events gibt es hier:

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Studierte Germanistische Linguistik und Deutsch als Fremdsprache an der JLU in Gießen und ist seit Juni 2018 Volontärin bei Oberhessen-Live

2 Gedanken zu “Ein ungewöhnliches Bild in der Westernstadt

  1. Vielleicht macht ja mal einer der jetzt so aktiven Spitzenpolitiker eine schöne Wanderung mit Parteianhängern von Fort Rattlesnake nach Lingelcreek. Für den Proviant könnte ein Lama oder Esel mitgeführt werden. Aber Vorsicht vor Indianerüberfällen! Den Rot(häut)en ist nicht zu trauen.

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  2. Ich war da, weil ihr hier rechtzeitig und in dem WoE Tipps drauf hingewiesen habt!
    Wäre super, wenn Ihr das ausbauen und einen Jahreskalender für Veranstalter erstellen könntet, denn manchmal erfährt man erst danach oder zu knapp vor einer Veranstaltung davon.

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