Reservisten der Kameradschaften Alsfeld und Schwalmstadt besuchten die Wehrtechnische Dienststelle 41 der Bundeswehr in Trier. Foto: WTD

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Reservisten der Kameradschaften Alsfeld und Schwalmstadt zu Gast in TrierReservisten besuchen Wehrtechnische Dienststelle

ALSFELD/SCHWALMSTADT (ol). Reservisten der Kameradschaften Alsfeld und Schwalmstadt besuchten die Wehrtechnische Dienststelle 41 (WTD 41) der Bundeswehr in Trier. Der Leiter der Dienststelle, Direktor Jürgen Simon, aus Ruhlkirchen stammend und langjähriges Mitglied der Reservistenkameradschaft Alsfeld, hatte dazu eingeladen. Das teilte die Reservistenkameradschaft Alsfeld in einer Pressemitteilung mit.


Wehrtechnische Dienststellen testen und erproben Wehrmaterial, das neu in die Bundeswehr eingeführt werden soll. Die WTD 41 ist zuständig für die Erprobung aller landgebundenen Fahrzeugsysteme und der Pionier- und Truppentechnik der Bundeswehr. Dazu stehen verschiedene Labore und Prüfstände sowie Teststrecken mit natürlichen und synthetischen (künstlichen) Fahrbahnen zur Verfügung. Zu Beginn gab Direktor Simon eine Einführung über das Aufgabengebiet und den Aufbau der Dienststelle und gab anhand von Bildern und Videofilmen Einblick in das umfassende Tätigkeitsspektrum der Dienststelle.

Nach einem Einführungsvortrag in Struktur und Aufgaben der WTD41 gab es in einem mehrstündigen Rundgang dann einen Einblick in verschiedene Prüf- und Teststände wie zum Beispiel die Salz-Nebel-Anlage zur Korrosionsprüfung, die Kältekammer und den klimatisierten Trommelprüfstand, „Afghanistan“ genannt, mit dem beispielsweise Reifen geprüft werden. Hier zeigte das Thermometer 42 Grad Celsius an und künstlicher Sonnenschein von der Decke heizte den Teilnehmern ordentlich auf.

Besonders beeindruckend: Der Besuch der Fahrzeugteststrecken

Sehr beeindruckend sei der Besuch der Fahrzeugteststrecken, den sogenannten Synthetischen Bahnen, gewesen. Hier wurde alles geboten: Von Schlaglochfahrbahnen über Schrägbahnen bis zu 30 Grad und auch eine Steilkurve. Die Bahnen wurden zur Demonstration mit hoher Geschwindigkeit mit verschiedenen Ketten- und Radfahrzeugen befahren.

Das Verhalten der Fahrzeuge auf diesen unterschiedlichen Bodengegebenheiten sei höchst interessant gewesen. Zum Abschluss konnte die Gruppe dann noch einige historische Fahrzeuge der Bundeswehr in Augenschein nehmen. Für die Teilnehmer sei der Tag ein einmaliges Erlebnis gewesen.