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CDU und UWA informieren sich über städtische Kita WichtellandWichtelland bald an zwei Standorten

ALSFELD (ol).  Die städtische Kindertagesstätte Wichtelland stand in der letzten Woche auf dem Besuchsprogramm der Alsfelder CDU/UWA-Koalition. Das teilt die CDU Alsfeld in einer Pressemitteilung mit. Dabei ging es im Gespräch mit der Leiterin des Wichtellands, Simone Smakal, auch um die beiden neuen Gruppen, die mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im Leuseler Dorfgemeinschaftshaus eingerichtet werden sollen.

Nachdem die Stadtverordnetenversammlung im Februar einstimmig den Bau einer neuen 6-gruppigen Kita beschlossen und damit auch ein Investitionsprogramm für die Kitas Rodenberg, Angenrod und Berfa auf den Weg gebracht hat, entstand nun schon zum neuen Kindergartenjahr 2018/19 aufgrund der großen Zahl an Anmeldungen der Bedarf, kurzfristig zwei Gruppen einzurichten.

Das wird im Dorfgemeinschaftshaus in Leusel geschehen, das momentan dazu umgebaut werde. Bürgermeister Stephan Paule drückte in diesem Zusammenhang nochmals seinen Dank an die Dorfgemeinschaft in Leusel aus, die der vorübergehenden Nutzung ihres DGHs zugestimmt und eigene Interessen im Sinne der gesamten Stadt zurückgestellt habe. Simone Smakel ist somit ab August für zwei Standorte des Wichtellands zuständig und bereits in der Bau- und Planungsphase eng eingebunden.

Viel Arbeit, Verantwortung und Vorausplanung

„Damit wird es für uns im Wichtelland bis zum Umzug in den neuen Standort in der Feldstraße nicht langweilig“, scherzte sie im Gespräch mit den Vertretern von CDU und UWA. „Drei Gruppen mit 65 Kindern in der Schellengasse und künftig zwei weitere Gruppen in Leusel bedeuten viel Verantwortung für unser gesamtes Wichtellandteam.“ Und auch der bevorstehende Umzug in den neuen Standort Feldstraße, mit dann sechs Gruppen, bedeute viel Arbeit und Vorausplanung, erläuterte Smakal und fügte hinzu, dass man sich sehr auf das neue und moderne Gebäude freue auch wenn es nicht der Wunschstandort von Eltern und Kita-Leitung gewesen sei.

Beim Rundgang durch das alte Finanzamtsgebäude habe man erneut festgestellt, dass dieses zwar charmante Gebäude aufgrund der baulichen Situation kein ideales Kindergartengebäude sei. Es müssten immer wieder Einschränkungen im Betrieb hingenommen werden, da Räume zum Beispiel doppelt genutzt würden, oder viel über die Stockwecke hin und her transportiert werden müsste.


Ebenfalls thematisiert wurden die neuen Kita-Gebühren, die im Ü3-Bereich die Eltern spürbar entlasten und mit den neuen Modulen auch größere Flexibilität bieten. Simone Smakal konnte aufgrund der aktuellen Anmeldezahlen den CDU/UWA-Koalitionären einen ersten Trend mitgeben. Die haben sich erfreut gezeigt, dass für alle drei Betreuungsmodule zahlreiche Anmeldungen vorlägen.