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Dutzende Helfer packten bei den Aufräumarbeiten mit anÜberschwemmung: Massive Sachschäden bei DRK und Feuerwehr

ALSFELD (pw). Nach der Überschwemmung folgt das große Aufräumen: Dutzende Helfer packten am Samstag beim Deutschen Roten Kreuz in Alsfeld mit an, sogar der DRK-Ortsverein aus dem 30 Kilometer entfernten Grebenhain kam zur Hilfe. In fast allen Räumen des DRK-Zentrums richtete das Wasser massive Schäden an. Elektrische Medizingeräte, Einsatzkleidungen und Medikamente wurden unbrauchbar.



Besonders getroffen wurden das Rettungsdienstlager, das Katastrophenschutzlager und die Altkleiderkammer. Wie Martin Gonder vom DRK Alsfeld schilderte, standen die Räume bis zu zwei Meter unter Wasser. Bereits am Vorabend schätze das DRK den Sachschaden auf mindestens sechsstellig.

Massive Sachschäden entstanden auch an der Atemschutzübungsanlage des Vogelsbergkreises. Dort wo sonst Feuerwehrleute mit ihren Atemschutzgeräten trainieren, hätten am Samstagabend Taucher ihre Runden drehen können. Das Wasser stand in manchen Räumen über zwei Meter hoch, alle elektrischen Geräte der Anlage wurden gewässert. In einem Raum brach sogar der Boden auf. Ein Zeitpunkt zur Wiederinbetriebnahme der Anlage ist noch nicht absehbar.

Weitere Eindrücke von den Aufräumarbeiten:

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4 Gedanken zu “Überschwemmung: Massive Sachschäden bei DRK und Feuerwehr

  1. Wieso hat man beim Bau der neuen Feuerwehr.
    Nicht gleich die Atemschutzübungsanlage mit dort gebaut jetzt kostet es wieder jede Menge Kohle um das zu finanzieren, und desweiteren wer ist eigentlich für das ganze verantwortlich??
    Und hoffentlich ist das alles versichert.
    Also hätte man das ganze im neuen Stützpunkt mitgebaut
    Hätte man jede Menge Geld gespart lg

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  2. es ist schon sehr blauäugig solche hochwertige Sachen in Hochwasser gefährdeten Kellerräumen zu lagern

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  3. Die Stadt hatte 5 Jahre Zeit die Entwässerung in diesem Bereich zu verändern. Ein offenes System ist bzw. war geplant! Passiert ist aber nichts, weil wir sparen mussten um dem Rettungsschirm zu entkommen! Der Vogelsbergkreis hätte an der neuen Feuerwache sein Übungsanlage mit anbauen sollen und die Fahrzeuge im Kreis verteilen. Die neue ICH orientierte Führung der Feuerwehr Alsfeld hat auf diese Fahrzeuge eh keinen Bock (Personal). Bei 80 Einstzkräften bei diesem Einsatz sind fast die Hälfte Kameraden aus Ortsteilen, Alsfeld Stadt schafft nicht mal mehr so ein kleines Hochwasser. Das DRK wusste genau um ihre Lagerstätten und trotzdem haben Sie die Mittel des Katastrophenschutz dort gelagert. Nicht nur Jammern, ihr wusstet genau wie exponiert diese Lage ist.

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  4. Ich erinnere mich an meine Kinder /Jugendzeit. In der Au stand schon immer Hochwasser bei Überschwemmungen der Schwalm, ebenso auf der Straße bei dem Bauernhof. Ich verstehe deshalb nicht, daß man hier nicht für einen vernünftigen Hochwasserschutz gesorgt hat.

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