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CDU und UWA besuchen die Alsfelder Druckerei WaitkewitschVeredelung, Hygiene und Wendigkeit sind die Marktvorteile

ALSFELD (ol). Drucktechnik, Satz und Gestaltung in innovativster Form konnten Vertreter der Alsfelder CDU und UWA bei einem Besuch in der Druckerei Waitkewitsch im Industriegebiet West kennenlernen. Inhaber Elmer Waitkewisch konnte unter den Besuchern auch Bürgermeister Stephan Paule und Stadtrat Heinrich Muhl begrüßen.

Laut Pressemitteilung hatte sich Waitkewitsch, 1989 im Rahmen seiner Diplomarbeit in Lauterbach selbständig gemacht und 1994 eine bestehende Druckerei „Am Schützenrain“ in Alsfeld übernommen. Heute habe das Unternehmen am Standort Alte Liederbacher Straße in Alsfeld 20 Mitarbeiter in den Berufen Drucker, Mediengestalter und Weiterverarbeiter und werde ab Sommer insgesamt zwei Auszubildende beschäftigen.

Angesichts des zunehmenden Wettbewerbs durch Internet-Druckereien, die durch billige Produktionsstandorte aber auch durch auf Massenbetrieb optimierte Abläufe, einfache Erzeugnisse preiswerter auf dem Markt anbieten könnten als handwerklich arbeitende Betriebe, habe sich die Druckerei Waitkewitsch der Produktion spezialisierter Druckerzeugnisse verschrieben.

Qualität, die begeistert

Die drei Hauptstandbeine seines Unternehmens, erklärte Inhaber Elmer Waitkewisch, seien der Hygienebereich, zum Beispiel für Lebensmitteverpackungen, die Veredelung von Druckerzeugnissen, zum Beispiel durch Siebdruck und Duftlacke, sowie die Wendigkeit eines kleinen Unternehmens, Kundenwünsche zum Teil in aller kürzester Zeit fristgerecht produzieren zu können.

Freuen konnte sich Waitkewitsch über die seit Februar 2018 bestehende Anbindung an das schnelle Internet. Mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbit/s habe er die bisherige Internetlösung, die aus mehreren parallelen Leitungen bestanden habe, ersetzen können.


Beeindruckt hatten sich die Besucher von den Produktionsstraßen in der Druckerei gezeigt. Neben der großen Offset-Druckmaschine komme für kleinere Bestellmengen heute oft das Digitaldruck-Verfahren zum Einsatz. Dessen Qualität sei auch von Experten kaum mehr von klassischen Druckerzeugnissen zu unterscheiden. Besonderes Augenmerk erhielten auch die zwei noch im Dienst befindlichen Heidelberg-Druckmaschinen aus den 1950er und 60er Jahren, die vor allem im Bereich der Veredelung von Druckerzeugnissen zum Einsatz kommen.

Patrick Vogel, Medienbeauftragter der Alsfelder CDU, zeigte sich zusammen mit den anderen Besuchern beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der besuchten Druckerei. „Es zeigt sich deutlich, dass handwerkliche Produktionsformen eines der Hauptstandbeine der heimischen Wirtschaft sind,“ sagte Bürgermeister Stephan Paule abschließend.