Insgesamt 82 Kinder im Kreis absolvierten am Wochenende das Leistungsabzeichen "Tatze". Hier die 64 Kinder aus Flensungen, Nieder-Ohmen, Ruppertenrod, Ober-Ohmen, Sellnrod und Atzenhain. Foto: privat

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Insgesamt 82 Kinder im Kreis absolvierten am Wochenende das Leistungsabzeichen "Tatze"Kinderfeuerwehren „boomen“ in Alsfeld und Mücke

ALSFELD|MÜCKE (ol). Mehr als 80 Kinder absolvierten bei den Kinderfeuerwehren in Alsfeld und Mücke am Wochenende die sogenannte „Tatze“. Das Leistungsabzeichen für den jüngsten Feuerwehrnachwuchs in Hessen besteht aus vier Stufen und soll vor allem für Spiel und Spaß sorgen.


In Mücke wurde die Abnahme des Abzeichens erstmalig durchgeführt, dabei nahmen gleich 64 Kinder aus Flensungen, Nieder-Ohmen, Ruppertenrod, Ober-Ohmen, Sellnrod und Atzenhain teil. Mehr als 20 Helfer unter der Federführung von Gemeindejugendfeuerwehrwartin Michaela Wißner sorgten am Feuerwehrhaus in Atzenhain für die Ausrichtung.

Je nach Stufe mussten die Mädchen und Jungen verschiedene Aufgaben lösen, die Kenntnisse in Sachen Feuerwehrknoten mussten jedoch alle unter Beweis stellen. In einem Kreativteil zeigten die Kinderfeuerwehrkinder verschiedenes Engagement, so wurden Lieder gesungen, Plätzchen gebacken, ein Gedicht vorgetragen oder Nistkästen gebaut. Am Ende erhielt jedes Kind den ersehnten Pin mit Urkunde. Der stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwart Fabian Frank sprach bei der Veranstaltung von einer Vorreiterstellung der Mücker Kinderfeuerwehr.

Auch in Alsfeld nahmen 18 Kinder an der dritten Stufe teil. Foto: privat

In Alsfeld wurde die Abnahme der Tatze bereits zum dritten Mal durchgeführt, diesmal nahmen 18 Kinder an der dritten Stufe teil. Die Helfer unter der Federführung von Kinderfeuerwehrleiterin Ramona Diehl zeigten ihr Können in vier Bereichen. Unter anderem wurde das richtige Absetzen eines Notrufes mit einem präparierten Telefon getestet. „Wer? Wo? Was? Wieviel? Warten? Das sind die elementaren W-Fragen bei einem Notruf“, sagten die Betreuer Myriam Riemann, Brigitte Zulauf, Michael Schmidt und Tobias Riemann. Am Ende erhielt jedes Kind den ersehnten Pin mit Urkunde.