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Drei Tage ohne Internet und Festnetztelefon: LESERBEITRAG von Jessica EngelMagische Orte des 21. Jahrhunderts

LESERBEITRAG|HEIMERTSHAUSEN (ol). Gibt es in der heutigen Zeit in Deutschland noch Orte ohne Internet und Telefon? Absolut, saß die Ol-Leserin Jessica Engel doch ganze drei Tage ohne Internet und Telefon in Heimertshausen. Sie sagt: Früher war noch alles besser und selbst ein Fortschritt verwandele sich im Rückblick zum Rückschritt. In einem Leserbeitrag führt sie das noch weiter aus.

„Es ist so weit! Ich bin in dem Alter in dem ich endlich behaupten darf: „Früher war es besser!“ Früher das klingt weit weg, doch schon in meiner Kindheit vor rund 30 Jahren gab es im Vogelsberg funktionierende Telefonleitungen. Der Apparat hing fest verankert an der Wand ABER er funktionierte und bereits vor 15 Jahren gab es stabile Internetverbindungen, die alle Eigenschaften aufwiesen, die ich am Landleben so schätze – langsam und doch stetig. Die es mir ermöglichten meine Arbeitsstelle, damals in Würzburg, mit nach Hause in meine Heimat den Vogelsberg zu nehmen.

Inzwischen hat sich viel getan. Am deutlichsten spüre ich die Veränderung an meinem Jahresurlaub, der sich nicht mehr nach den hessischen Schulferien richtet, sondern nach Ausfallzeiten der Telefongesellschaft. Der Bürgermeister, stets bemüht, rechtfertigt sich er gebe einen ganzen Haufen Geld für Internet und Telefonie aus. Er beauftragt uns – mit „uns“ meine ich die von der Telefonie wirtschaftlich Abhängigen oder kurz: diejenigen mit Homeoffice – Akten über die Ausfallzeiten anzufertigen und Protokolle zu führen, die – so vermute ich, ihre letzte Ruhestätte auf einem grauen Ceka Schreibtisch der 90er Jahre gefunden haben. Wie schade um das viele Geld und die Zeit.

„Im Rückblick entwickelt sich der Fortschritt zum Rückschritt“

An einem so melancholischen Tag wie heute schweifen meine Gedanken immer wieder ab in die Vergangenheit. Ich wohne gegenüber vom Jungendzentrum. Von meiner Gartenbank aus kann ich die heranwachsenden Generationen beobachten. Ich sah sie, wie sie mit ihren Handys im Zick Zack über den Parkplatz irrten auf der Suche nach dem einen ersehnten Balken, der Handyempfang bestätigte. Damals belächelte ich die Situation noch. Wie Metalldetektoren hielten sie ihre Handys mal hierhin mal dorthin. Wenn ich Mitleid hatte gab ich ihnen einen Tipp. Vor dem Jugendzentrum liegt ein dicker Stein zum Schutz des dort wachsenden Zierbaums vor Führerscheinneulingen. Um Handyempfang zu erhalten, musste man lediglich diesen Koloss erklimmen, das Handy eine Armlänge höher in die Luft halten, zwei Minuten in dieser Position ausharren und schwups schon konnte die ersehnte SMS empfangen oder gesendet werden. Telefonieren mit einem Handy bis dato ein recht utopischer Gedanke. Ich weiß bis heute nicht wer diesen Stein genau an dieser Stelle platzierte. Inzwischen glaube ich es war göttliche Eingebung.

Der „magische Stein der Weisen“ beim Jugendtreff in Heimertshausen. Foto: Jessica Engel


Dieser graue Riese wurde zum „Tor in die andere Welt“. Es erforderte schon etwas Geschick und Körperspannung, um das Gleichgewicht minutenlang zu halten. Nein, um die Landjugend muss sich das Ministerium für Inneres und Sport keine Gedanken machen. Bemerkte ich dann doch mal ein junges Ding irrend über die Wiesen schleichen mit unrechtem Schuhwerk, um das Portal nutzen zu können, kam auch in mir Mitgefühl auf und ich bat das Schäfchen hinein. Ich bot großherzig meinen Festnetzanschluss an damit Mama oder der nächste Pizzalieferservice endlich erreicht werden konnte. An einem Tag wie heute, nur 15 Jahre später, kann dieses Angebot nicht mehr leichtfertig von mir ausgesprochen werden. Im Rückblick entwickelte sich der Fortschritt zum Rückschritt.

Das eigentliche Problem: Seit drei Tagen kein Internet und kein Festnetz

Einige Jahre später wurde der Handyempfang stabiler und die irrenden Schäfchen  seltener. Im Jungendraum im 2. Stock gab es dieses eine delphische Fenster das gen Westen ausgerichtet ist. Dort standen von nun an die Handys aufgereiht wie im Showroom eines erstklassigen Mobilfunkanbieters. Kam eines hinzu wurde rumgefummelt und Millimeter für Millimeter ausgerichtet bis der eine notwendige Balken den Empfang sicherstellte. Die ganz wilden in der Truppe probierten sogar schon mal die neue Funktion aus – telefonieren. Dabei musste lediglich das Ohr zum Handy geführt werden, keinesfalls umgekehrt. Das Gerät zu berühren sollte tunlichst vermieden werden.

Die gute alte Zeit bringt mich wieder zurück zu meinem eigentlichen Problem: auch heute wieder kein Internetempfang, kein Festnetz – seit drei Tagen. Ich fahre nicht mehr mit einem Piaggio Ape 50 langsam und stetig über die Datenautobahn, die Landpartie entwickelt sich zur Geisterfahrt.

Ein Dank an Postbote Martin

Wenn ich für meinen Chef schon keine fakturierbaren Stunden produziere kann – Urlaub für das neue Jahr habe ich mir noch nicht erarbeitet – dann nutze ich die Zeit zur beruflichen Weiterbildung. Ich krame die Fachliteratur vom letzten Seminar raus. Anfang des Jahres begegnete ich dem Betriebsrentenstärkungsgesetz. Das neue Gesetz winkt Arbeitgebern mit bis zu 144 Euro Subvention pro Jahr, wenn alle möglichen nötigen Voraussetzungen zur Förderung bei Arbeitnehmern, Arbeitgebern und den Versicherungsverträgen vorliegen. Ich präge mir die Voraussetzungen ein und verspüre zum ersten Mal für heute ein leichtes freudiges Kribbeln darüber, dass mein Telefon schon wieder nicht geht. Sonst würde sich das ungefähr so anhören:  Mandant ruft an – Engel hebt ab:  „Engel ich hab gehört da kann ich jetzt 144 Euro sparen“ daraufhin Engel: „Ja, fast richtig – du musst nur vorher 480 Euro deinem Arbeitnehmer schenken  und verschiedene weitere Voraussetzungen müssen erfüllen sein. Soll ich diese für dich prüfen und wenn möglich die 144 Euro für dich beantragen? Kostet dich nur einmalig 45 Euro“. Stille. Leitung tot – ausnahmsweise mal absichtlich.

Wer beschließt so was und warum tut das Bürokratieabbaugesetz nicht etwas dagegen? Natürlich lande ich am Ende wieder bei der Politik. Die SPD nimmt leider keiner mehr ernst. Doch auch die Christdemokraten müssen langsam aufpassen. Die bekommen im ländlichen Raum große Konkurrenz: unser Gott heißt künftig Hermes, unser König mit Vornamen Postbote Martin. Martin, ich möchte dir und deinen Kollegen einen roten Teppich legen von Ortseingang zu Ortsausgang, vom Feuerwehrgerätehaus bis hoch zum Deichhof, von der Grillhütte bis zum Schwimmbad und Danke sagen. Danke Martin, dass du es bist, der uns mit Informationen und lebensnotwendigen Paketen versorgt. Deine Dienste im dreisechsdreizweinuller Postleitzahlengebiet haben einen Hauch von Marshallplan.


Jetzt zu dir, Angela, Herzchen, schaffe mir ein funktionstüchtiges Internetnutzungsrecht. Ein Telekommunikationsanrechtgesetz, ein Internetseitengrößenbeschränkungsgebot. Schaffe mir Ausfallgeldkataloge oder von mir aus auch eine Mautgebühr für die Datenautobahn, die mir endlich die hochgelobte Glasfaser ins Haus finanziert. Ach streichen wir das Letztere. Die Wörter Mautgebühr und Deutschland sind nicht kompatibel, hatte ich ganz vergessen. Mutti mach, dass ich im Notfall die 112 wählen kann, halte die Leitung soweit stabil bis alles Gesagte gesagt wurde. Mach, dass ich mir meinen Urlaub frei einteilen und ihn mit den Kindern verbringen kann und bitte aktiviere die Netflix-Taste an meiner Fernbedienung.

„Die Seite kann nicht angezeigt werden“ war die einzige Antwort des Internets, die Jessica Engel drei Tage lang bekam. Screenshot: Jessica Engel

Mit dem Bürgermeister an den Randbezirk des Herrschaftsgebiets

Ich lege die Füße neben meine Tastatur. Dann beginnt das Jahr eben mit Minusstunden. Ich kann an nichts anderes denken und gebe mich weiteren Tagträumereien hin. Ich werde wieder romantisch und erinnere mich an die gelbe Telefonzelle am dicken Kastanienbaum – da wo sie früher ihren Platz hatte. Ich träume mich in Kirtorfs neue Mitte, hole unseren Bürgermeister aus seiner Festung. Während der Fraktionsvorsitzende der CDU Kirtorf noch an meinem letzten Kommentar knabbert und mir erneut hinterherschreit: „Engel, du bist nicht gut für Heimertshausen!“ fliege ich bereits mit dem Bürgermeister an der Hand wieder zurück an den Randbezirk seines Herrschaftsgebietes.

Ich zeige ihm unseren magischen Stein. Bitte ihn seinen Platz dort oben einzunehmen und gewähre ihm großzügig Zugang zu meinem Handy und meiner Festnetznummer. Während ich erwartungsvoll 60 Meter weiter zu Hause verweile und die Uhr beobachte passiert es tatsächlich. Nach nur zweieinhalb Stunden höre ich durch den Festnetzanschluss den gelobten Satz: „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“ und mein Bürgermeister spürt endlich am eigenen Leib wo mir der Schuh drückt. Noch vom Stein aus wählt er die Wiesbadener Nummer seines Kollegen: „Volker, es geht denen gar nicht nur um schnelles Internet oder Handyempfang, die Festnetztelefonie liegt im Sterben. Wir leben nicht mehr in der Vergangenheit, wir leben bereits im Plusquamperfekt.“ Im Anschluss wählt er die Nummer von ORNet und verlangt unverzüglich die Chefetage. Ich möchte vor diesem Stein auf die Knie fallen, doch ich stehe nur mit offenem Mund regungslos davor. Ein einziger Gedanke schießt mir durch den Kopf: „Wow, hat der ne Körperspannung.“ Ob Philipp Reis sich das vor über 150 Jahren ebenfalls so vorgestellt hat?

21. Jahrhundert: Deutschland mit Orten ohne Telefon

Doch auch dieser Beitrag erzeugt nur einen lauen Wind, der durch verwaiste Aktenstapel weht. Und was aus Wind im Vogelsberg gemacht wird wissen wir auch alle – Strom! Energie für die vielen Server und Rechenzentren. Damit in Frankfurt, Wiesbaden und Co., dort wo die beste Freundin auf den Namen Alexa hört, die Internetseiten ein bisschen größer und schneller werden.


Damit in Hanau die ZDF Mediathek durchwühlt werden kann und Filme auch in Kassel über Amazon Prime laufen. Damit Darmstadt mit Istanbul telefonieren kann und  schlussendlich damit die Netflix-Taste – die im Vogelsberg so fehl am Platz ist, wie ein Haufen Basaltsteine aus der Eifel – auch in Offenbach funktioniert. Dort wird er gebraucht, der Strom aus dem Vogelsberg, dort wo sich keiner vorstellen kann, dass es in Deutschland noch Orte ohne Telefon gibt.

Und die Moral von der Geschicht: Würde das Telefon funktionieren, hätte ich die Zeit zum Schreiben nicht!

Glückauf, eure Jessi“


9 Gedanken zu “Magische Orte des 21. Jahrhunderts

  1. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder! Mein Festnetz funktioniert wieder, der Techniker war soeben hier! („Außentermin“?)
    Grund des Problems: Es habe eine „Ader“ gefehlt.
    Wohin die wohl so plötzlich in den wenigen Stunden zwischen letzter Woche Montag Mittag bis Montag Abend verschwunden war?
    Ich wohne wohl ebenfalls an einem „magischen Ort“….. ;)

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  2. Dein Kommentar wartet auf Freischaltung.

    @ alle Telekom-Geschädigten und Handy-Netzlosen
    Weil mich eure Klagen zutiefst berühren
    und nicht, um noch mehr euren Unmut zu schüren,
    widme ich euch, denn es ist kaum noch zu toppe
    dieses Vogelsberg-Liedchen von Thomas Koppe:
    https://www.youtube.com/watch?v=nUJQoPcio9M
    ______________________________________________________
    Darüber hinaus ich euch nur anraten kann:
    Wenn ihr Netz haben wollt, zieht euch Netzstrümpfe an!
    https://www.youtube.com/watch?v=Vv-wq-prqNk
    ______________________________________________________

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  3. @ alle Telekom-Geschädigten und Handy-Netzlosen
    Weil mich eure Klagen zutiefst berühren
    und nicht, um noch mehr euren Unmut zu schüren,
    widme ich euch, denn es ist kaum noch zu toppe
    dieses Vogelsberg-Liedchen von Thoma Koppe:
    https://www.youtube.com/watch?v=nUJQoPcio9M
    ________________________________________________
    Und ansonsten ich euch nur dazu raten kann:
    Wenn ihr Netz haben wollt, zieht euch Netzstrüpfe an!
    https://www.youtube.com/watch?v=Vv-wq-prqNk
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  4. @ Erika
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    Wann (Tele)kommst du?
    https://www.youtube.com/watch?v=yWj0yImBwvw
    _____________________________________________

    Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag
    Freitag, Samstag, Sonntag, jeder Tag
    vergeht ohne Ziel.
    […]
    Vielleicht gibt es irgendwo einen Sinn
    und jemand weiß den Weg dorthin
    […]
    Oh, ohoho Tele wann kommst du….

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  5. Das Festnetz bei Eudorf ist übrigens immer noch „tot“ – nur mal so angemerkt.
    Die Entstörung war (als „Außentermin“) für heute angekündigt worden, ist nicht erfolgt, ein neuer Termin mußte extra angefragt werden und wurde für 01. Februar bestimmt.

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  6. Hallo Jessika, schöner Artikel – abgesehen vom realen Hintergrund. Bösartig wünsche ich mir, dass Du weiterhin Probleme mit dem Telefon hast, damit Du Zeit und Muse hast, weiterhin schön geschriebene und somit lesenswerte Artikel zu schreiben . Schöne Grüße aus dem Nachbarort – Pedro

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  7. „Das Pferd frisst keinen Gurkensalat“… Du bist der Knaller ? aber recht hast du! Im Ort nebenan ist es auch nicht besser! Aber das weißt du ja! Zum Glück brauchte man damals für Sonic noch kein Internet ?

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  8. Was für eine schöne Glosse, leider nicht tierisch satirisch, sondern groteske Vogelsberger Wirklichkeit. Tragische Orte des 21. Jahrhunderts. Mittelerde in Mittelhessen. Hätte man sich v o r der Landratswahl oder der schwarz-roten Verbrüderung (GroKo) nach der Kommunalwahl gewünscht. Aber da kommen immer nur diese „Wie gut lässt es sich im Vogelsberg leben“- und „Wir haben alles, was wir brauchen“-Beiträge aus der Propaganda-Abteilung der Kreispressestelle (siehe http://www.german-basestream.de/news/Kreis-VB_13092017.html). Tatata – ta! Das Oberkommando der GroKo gibt bekannt…
    Bekannt ist auch der Spruch aus deutschen Tante-Emma-Läden: „Wir haben alles, was Sie brauchen. Was wir nicht haben, brauchen Sie auch nicht.“
    Allerdings hege ich begründeten Zweifel, dass in solchen Tante-Emma-Fragen die Tante Angela erste Beschwerdeinstanz sei. Da wären doch zufürderst mal der Onkel Manfred und der beigeordnete Onkel Jens zu fragen, was sie denn tun, um ihren Laden up to date zu halten. Nun gut, man weiß im Grunde vorher, was dann kommt: „Fragt man den Ersten Kreisbeigeordneten Dr. Mischak (CDU) nach der Wirtschaftslage des Vogelsbergs und seiner weiteren Entwicklung“, liest man unter der Überschrift „Start in die Zukunft mit Dr. Jens Mischak“, erhält man „ganz präzise Antworten“. Er sei „angetreten, den begonnenen Prozess der wirtschaftlichen Aufholjagd (so nennt es Landrat Manfred Görig) zu beschleunigen und zu verstetigen.“ (http://www.vogelsberg.de/wirtschaft-entwicklung/1623-start-in-die-zukunft-mit-dr-jens-mischak.html). Das ist doch ein kräftiger „wind of change“, der uns da aus unaufgekrempelten Hemdärmeln ins Gesicht bläst. Und gleich wird’s wieder tragisch-magisch. Ihro provinzfürstliche Gnaden Manfred I. von Romrod hatten den Abschluss der Versorgung des Vogelsbergs mit schnellem Internet im REK 2014-2020 bereits für 2017 angekündigt. Ja, das ist GroKos wilde verwegene (Aufhol)Jagd (https://www.youtube.com/watch?v=xXGG_Wuuxd8)!!! Und jetzt? Manche hatten es kommen sehen. Viel Schnettereteng, aber wenig digitale Zukunftsmusik. Seither graben Telekom und BIGO einträchtig in der steinigen Vogelsberger Heimaterde. Da liegt Schnelligkeit im Auge des Betrachters. Und soweit der Manfred I. heißt, hat der seine prägende berufliche Sozialisation bei der Telekom erfahren. Das erklärt einiges. Sein Ko-Onkel Mikesch glänzt derweil mit einem „Persönlichen Resümee für seine Amtszeit bis Juli 2022“. Ja, Sie haben richtig gelesen: Wenn man nur fest genug an sich glaubt, kann man schon ein Resümee für die Zukunft ziehen. „Wir stehen am Abgrund! Aber im Jahr 2022 werden wir einen riesigen Schritt vorwärts gemacht haben.“ Also wenn das mal kein magisches Denken ist (siehe http://www.vaterfreuden.de/node/672). Magische Orte eben, wie von Frau Engel beschrieben.
    Von Kater Mikesch zu Kater Carlo! Auch die „böhsen Onkelz2 aus Wiesbaden sollten wir nicht aus der Verantwortung für das magische Digital-Debakel im Vogelsberg entlassen. Den Herren Bouffier und Al-Wazir „verdanken“ wir es (Rückzug der Finanzierungszusage), dass statt des gemeinschaftlichen reinen Glasfaserausbaus in Eigenregie im Vogelsbergkreis und in der Wetterau nun die veraltete Telekom-Breitbandtechnologie mit Vectoring (veraltete Brückentechnologie) ins Haus steht. Das ist vielleicht auf den ersten Blick billiger als der komplette Glasfaserausbau, kostet aber viel Zeit und damit am Ende auch mehr Geld. Da hilft nur noch beten: „Herr, im Bermuda-Dreieck Vogelsberg lasse uns nicht verrotten / schick weder Orientale uns noch frühere Hugenotten!“ Nun ja. Demnächst ist ja mal wieder Landtagswahl. Dann schau`n wir mal.

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  9. Bei Eudorf gibt’s auch schon seit Montag Nachmittag kein Festnetz mehr.
    Die Telekom schiebt’s per SMS auf die Beseitigung der Sturmschäden, nur war der Sturm am Montag bekanntlich schon ein paar Tage vorbei
    Arbeiten daher: Fehlanzeige.
    Verdienstausfall: komplett, ohne Ersatz

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