Auch in der Grebenauer Stadtverwaltung machten die Sternsinger Halt. Foto: Stadt Grebenau

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Grebenauer Sternsinger besuchten Bürgermeister Lars Wicke im RathausSegen bringen und Segen sein

GREBENAU (ol). „Gemeinsam gegen Kinderarbeit  – in Indien und weltweit“: So lautet das Motto der diesjährigen Aktion zum Dreikönigssingen. Mädchen und Jungen, prächtig gekleidet, machen sich als Sternsinger auf den Weg zu den Menschen und bringen die Hoffnung der Weihnachtsnacht mit dem Segen in die Häuser. Auch in der Grebenauer Stadtverwaltung machten sie Halt.

In der Pressemitteilung der Stadt Grebenau heißt es, dass die Kinder und Jugendlichen von der Bevölkerung nach Weihnachten bereits erwartet werden. Man öffne die Tür, das Herz und auch ein klein wenig den Geldbeutel. Begleitet werden die jungen Sänger dabei von Dagmar Eßer und Melanie Hamel. Gerade in traditionell evangelischen Gegenden habe sich der Brauch der Sternsinger zu einer ökumenischen Botschaft entwickelt. Deshalb finde man auch im Gründchen nicht nur Katholiken unter den kleinen Königinnen und Königen. Bevor eine gute Tradition wegen Personalmangel einschlafe, solle lieber um Unterstützung bei der Schwesterkirche gesucht werden.

Zum 60. Male bereits zogen die Kinder los um Geld zu sammeln. Geld um damit Alterskollegen in der Welt zu helfen. Das Beispielland Indien mache deutlich, dass in vielen Regionen der Welt auch Kinder in Not leben. Indien sei eigentlich eine Wirtschaftsmacht in der trotzdem weite Landstriche von bitterer Armut geprägt seien. Kinder können nicht in die Schule gehen, weil der Lohn ihrer Händearbeit zum Lebensunterhalt der Familie bitter gebraucht werde. Dabei sollen die Kinder oft als Teppich-Knüpfer arbeiten oder verrichten in Steinbrüchen Erwachsenenarbeit.

Auch in diesem Jahr war das Grebenauer Rathaus eine Station in der die Sternsinger ihre frohe Botschaft verkündeten. Über den Besuch freuten sich neben Bürgermeister Lars Wicke, auch Ortsvorsteherin Renate Herrmann und die Mitarbeiter der Stadtverwaltung.

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