Die Telekom will das Netz noch weiter ausbauen: mehr Tempo soll es auch für weitere Alsfelder Stadtteile und für Ortsteile der Gemeinde Antrifttal geben. Fotos: cdl

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Telekom-Netz wird ausgebaut – Rund 1400 zusätzliche Haushalte werden vom Ausbau profitierenBreitbandausbau: Mehr Tempo für Alsfeld und Antrifttal

VOGELSBERG (ol). Bahn frei für das Netz der Zukunft: Die Telekom treibt den Breitbandausbau weiter voran. Im Ortsnetz der Kernstadt Alsfeld sowie den Stadtteilen Altenburg, Angenrod, Eudorf, Leusel, Liederbach und Reibertenrod hat die Telekom bereits 40 Kilometer Glasfaser verlegt und 28 neue Multifunktionsgehäuse aufgestellt oder mit modernster Technik ausgestattet. Nun sollen rund 1400 Haushalte folgen.

In der Pressemitteilung des Kreises heißt es, die Inbetriebnahme erfolgt derzeit sukzessiv weiter. Und weiter: Rund 1400 Haushalte in den Alsfelder Stadtteilen Eifa, Elbenrod, Liederbach und Schwabenrod sowie in den Antrifttaler Ortsteilen Ruhlkirchen, Seibelsdorf und Vockenrod sollen ausgebaut werden.

„Wir sind in der Strukturplanung“, machte Fuat Dalar, zuständig für Infrastruktur bei der Telekom, am Dienstag bei einem Abstimmungsgespräch mit Landrat Manfred Görig und Walter Bathke als Vertreter der Bigo sowie den beiden Bürgermeistern Stephan Paule (Alsfeld) und Dietmar Krist (Antrifttal) im Alsfelder Landratsamt deutlich. In etwa zwei Monaten sei diese Planung abgeschlossen, im Frühjahr könne der erste Spatenstich erfolgen. Nach dem Ausbau im Laufe des Jahres sollen Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung stehen, betonte Dalar.

Das neue Netz werde so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind. Auch das Streamen von Musik und Videos oder das Speichern in der Cloud werde bequemer. Das maximale Tempo beim Herunterladen steige auf bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 Mbit/s. Das sei ein Mehrfaches von dem, was Kabelanschlüsse in der Regel bieten. Auch helfe es beim Austausch von Dokumenten, Fotos und Videos im Internet. Die Telekom plane zudem den nächsten Entwicklungsschritt: Künftig sollen bei Einsatz von Super Vectoring die Bandbreiten auf bis zu 250Mbit/s gesteigert werden.

Breitbandversorgung als A und O

„Wichtig ist, dass wir in einem ersten Schritt Glasfaser in alle Dörfer bringen“, unterstrich Landrat Manfred Görig. „Eine gute Breitbandversorgung ist das A und O, sie ist ein unverzichtbares Argument, sich im Vogelsbergkreis niederzulassen. Mir kommt es darauf an, dass unsere Kommunen weiterhin als Wohn- und als Arbeitsplätze attraktiv bleiben.“ Eine ganze Reihe von Haushalten im Vogelsberg könne bereits von einer schnellen Internet-Verbindung profitieren. In Alsfeld seien laut Fuat Dalar von den 6000 vorgesehenen Haushalten bereits 4800 in Betrieb gegangen. In Romrod waren 600 Haushalte eingeplant, rund 100 seien in Betrieb. In Schlitz seien von 3000 etwa 1700 angeschlossen. In Lauterbach seien von 6400 geplanten bislang 1600 in Betrieb.

Auch Fuat Dalar unterstrich: „Wir wissen, wie wichtig schnelle Anschlüsse sind und deshalb bringen wir Jahr für Jahr mehr Menschen ins schnelle Internet als jedes andere Unternehmen.“ Weiter heißt es in der Pressemitteilung des Kreises, die schnellen Internetanschlüsse kommen nicht von allein in die Haushalte – Die Kunden müssen selbst aktiv werden. Dalar kündigte an, dass Informationsveranstaltungen vor Ort geplant seien.  In den nächsten Wochen könne man unter www.telekom.de/schneller prüfen, welche Produkte an der eigenen Adresse möglich sind. Auch wer bereits einen DSL-Anschluss von der Telekom hat, könne die höheren Internetgeschwindigkeiten nutzen.

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