Michael Riese, Foto: cdl/archiv

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Leserbrief von Michael Riese, Vorsitzender der Linken im Vogelsberger KreistagSchnelles Internet und der Blick in die Röhre

LESERBRIEF|VOGELSBERG. Im Dezember vorigen Jahres präsentierte Landrat Görig freudig den Bewilligungsbescheid von 5,2 Millionen Euro für den Vogelsberger Breitbandausbau. Das sei aber noch immer nicht in allen Gebieten der Fall, schreibt Michael Riese, der Vorsitzender der Linken im Vogelsberger Kreistag in einem Leserbrief. Darin fordert er auch, dass die kommunalen Breitbandgesellschaften den Selbstausbau favorisieren sollten.

„Die Förderung des Bundes – und da soll noch was vom Land kommen – dient dem Glasfaseranschluss von Vogelsberger Unternehmen. Diese erhalten damit Übertragungsraten im Gigabitbereich angeboten. Derweil schauen beim schnelleren Internet zahlreiche Vogelsberger und Vogelsbergerinnen in die Röhre. In etlichen Gebieten stockt der Ausbau seitens der Telekom. Für manche Regionen des Vogelsbergs, wie zum Beispiel in Mücke, scheint es gar keine Angebote eines schnellen Internets zu geben, wie man jetzt der Lokalpresse entnehmen kann.

Seitens der Telekom, so liest man, sei man willens, das Netz im Vogelsbergkreis baldmöglichst auszubauen, es sei aber von weiteren Gesprächen abhängig. Eine solche Floskel lässt den Verdacht aufkommen, dass die Telekom für ihr Engagement in für sie unwirtschaftlichen Gebieten finanzielle Förderung vom Kreis oder seinen Breitbandgesellschaften oder den Kommunen erwartet. Ist dies der Wunsch des Unternehmens, dann wäre es eher Aufgabe der kommunalen Breitbandgesellschaften, sich an ihren Gründungszweck zu erinnern und den Selbstausbau zu favorisieren.“

13 Gedanken zu “Schnelles Internet und der Blick in die Röhre

  1. @ [Anti]troll 11.01.2018 um 20:48 Uhr
    Dann ignorieren Sie ihn doch einfach, den „trolligen Ulrich“! Aber nein, vorher muss noch schnell mit „Gebrabbel“ und „das geilt ihn auf“ provoziert werden.
    Merken Sie nicht, wie blöde Sie argumentieren?!

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  2. @ Karl 10.01.2018 um 20:39 Uhr
    Ja was empfinden Sie denn nun als „leider immer nerviger“? Dass andere hier ausführlich ihre Meinung äußern? Lassen Sie die doch endlos lange labern. Sie müssen es doch nicht lesen, wenn Sie nicht wollen. Und Ihr PC verbraucht bei langen Kommentaren nicht mehr Strom als bei kurzen. Wenn Sie selbst nichts zu sagen haben und nicht in der Lage sind, Ihre Ansichten qualifiziert zu begründen, pöbeln Sie doch nicht gegen den Umfang fremder Kommentare oder das darin enthaltene „nicht zu übertreffenden Fachwissen“. Da sticht jemand irgendwie hervor. Das allein scheint Sie zu stören. Alle sollen sich so verhalten, wie Sie das wollen. Und wenn die das nicht wollen, fangen Sie an zu pöbeln. Sind Sie noch ganz gesund?

    @ Michaela Werner 10.01.2018 um 13:44 Uhr
    Leider wird Ihnen gar nichts „vollkommen klar“. Sie haben schon im Sozialkundeunterricht nicht aufgepasst oder nichts verstanden (Thema demokratische Verfassung, Grundrechte, Toleranz usw.).
    1. Wie viel Zeit ich habe oder zu haben scheine, geht Sie einen feuchten Kehricht an. Ich kann selbst entscheiden, was ich mit meiner Zeit mache.
    2. Art. 5 GG (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Nicht ich maße mir „Deutungshoheit“ an, sondern Sie sind so anmaßend, mir das Recht zu bestreiten, Dinge zu „deuten“ (zu beurteilen) und diese Deutungen „frei zu äußern und zu verbreiten“. Noch ein Tipp: Ein Troll ist nicht dadurch definiert, dass er sich „die Deutungshoheit anmaßt“. Siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur). Und wer versucht hier „in bester Manier eines Trolls“ zu provozieren?
    3. „Chronisch unzufrieden“ zu sein ist nach unserer Verfassung erlaubt. Dass ich chronisch unzufrieden sei, ist eine unbelegte Behauptung, mit der Sie lediglich provozieren wollen. Sie sind der Troll!
    4. „Jeder sachlichen Kritik ausweicht“ = „in bester Manier eines Trolls“ unbelegt, „andere Themen bringt, auch wenn sie gar nichts zur Sache tun“ = „in bester Manier eines Trolls“ unbelegt,
    5. „Permanent anderen Leuten etwas vorwirft“: Dürfte ich, wenn’s so wäre, siehe Art. 5 GG

    >> Respekt Herr Lange, ich glaube selbst bei den Linken fallen Sie nochmal besonders „positiv“ auf. << Müsste man "die Linken" vielleicht mal fragen. Aber die haben eine ganz andere demokratischen Gesprächskultur und einen besseren Bildungsstand als Sie.

    @ Ulrich völlig daneben 10.01.2018 um 10:19 Uhr
    Nomen est omen, Herr "völlig daneben"! Woher wollen gerade Sie denn wissen, was zusammen gehört und was nicht? Auch Ihnen ein kleiner Tipp: "Internet-Troll erster Klasse" ist nicht derjenige, den SIE hierzu erklären. Was ein Internet-Troll ist, wurde durch eine intersubjektive Vereinbarung konventionell festgelegt. Ihre Gedanken stehen außerhalb dieser Konvention, eben "völlig daneben". Wenn Sie die aufgezeigten Zusammenhänge nicht erkennen und nicht nachvollziehen können, ist das auf einen unzureichenden geistigen Horizont zurückzuführen. Zumindest sollten Sie wissen, dass man Behauptungen begründen und belegen muss. Aber Ihre Versuch in dieser Richtung wollte man wohl nicht wirklich lesen. Deshalb danke, dass Sie uns das erspart haben. Provozieren Sie ruhig weiter, Sie armer Troll! Geboren im falschen Körper…

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  3. Am besten den trolligen Ulrich einfach ignorieren.
    Das „geilt“ ihn doch auf wenn man sein Gebrabbel auch noch kommentiert.
    Ignorieren und gut ist´s.

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  4. Das gleiche ,endlose lange,Gelabere. Wie bei anderen Berichten. Und wieder der Gleiche sticht mit seinem „nicht zu übertreffenden Fachwissen“ hervor! Ist dieser Mensch alleine?. Wird leider immer nerviger.

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  5. Nun wird mir ja vollkommen klar, warum Herr Lange:

    1. Viel Zeit zu haben scheint
    2. Sich in bester Manier eines Trolls die Deutungshoheit anmaßt.
    3. Chronisch unzufrieden ist.
    4. Jeder sachlichen Kritik ausweicht und andere Themen bringt, auch wenn sie gar nichts zur Sache tun.
    5. Permanent anderen Leuten etwas vorwirft.

    Respekt Herr Lange, ich glaube selbst bei den Linken fallen Sie nochmal besonders „positiv“ auf.

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  6. Sie lasen die Dienstagabend-Ausgabe von:

    Einem Internet-Troll erster Klasse, der gar nicht erkannte, dass um ihn herum Spiegel standen. Daher regte er sich so sehr auf, da er dachte, dass es nur noch Internet-Trolle gäbe, dass er völlig verlassen von guten Geistern wirres Zeug schrieb und Themen vermischte, die gar nicht zusammen gehören.

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  7. Interessant – Uninteressant – Nicht Interessant… Mich würde mal dringend interessieren, ob sich vielleicht einmal irgendeiner der hier herumpöbelnden Oberhessen zum Thema äußern könnte, ohne irgendwelche abfälligen Bemerkungen gegen den Verfasser des Hauptbeitrags oder andere Kommentatoren loszulassen!?
    Warum bekommt die vollkommen berechtigte Kritik an dem viel zu langsamen „Breitbandausbau“ durch die Telekom („Interessant 08.01.2018 um 11:32 Uhr“), der als Tatsache allgemein bestätigt wird (siehe http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/langsam-zum-schnellen-internet-in-alsfeld_18350144.htm , http://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/defacto/sendungen/video-47204.html) nur 11 mal Zustimmung, während 17 Leser „disliken“. Der Lauterbacher Anzeiger zitiert die Bürgermeisterin von Schotten: „Es ist nach wie vor enttäuschend und frustrierend, dass der Ausbau oder auch nur konkrete Ankündigungen so lange auf sich warten lassen“ (http://www.lauterbacher-anzeiger.de/lokales/vogelsbergkreis/landkreis/breitbandausbau-der-vogelsbergkreis-wartet-auf-die-schnelligkeit_18140153.htm). Was ist los in dieser anscheinend von Gott und allen guten Geistern verlassenen Brain-Drain-Region? Herr, lass Hirn vom Himmel regnen… oder wenigstens syrische Zahnärzte, indische IT-Spezialisten, hochgebildete Iraner, Vietnamesen, Chinesen usw. und ihre intelligenten Kinder!!! Warum wohl heißt der Präsident der Hochschule Fulda Karim Khakzar und nicht Heinrich Hühnergart? Oder der Präsident der Uni Gießen Joybrato Mukherjee und nicht Willi Waldschmidt? Und der Landrat des Vogelsbergkreises… ach nee, das passte jetzt leider überhaupt nicht! Tatsache ist jedenfalls: Alle Fördermillionen werden in den Basaltspalten des Vogelsbergs wirkungslos versickern, solange die Eingeborenen sich hier lieber zu Trollfabriken formieren, um die Politik der zweiten und dritte Garnitur zu verteidigen, die „unsere Zukunft“ nach ihren mittelmäßigen und provinziellen Maßstäben „gestaltet“. Zitat: „Die Linke als Vertreter der Interessen der Unternehmen. Ja nee, is klar.“ Unintelligenter geht’s kaum. Niemand, der noch alle Latten am Zaun hat, ist dagegen, der Privatwirtschaft die infrastrukturellen Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, die sie benötigt, um konkurrenzfähig zu bleiben, neue zukunftsfähige Produkte zu entwickeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Aber gleichzeitig müssen auch die menschenwürdig leben können, die nicht zur Leistungsspitze zählen oder durch ihr Lebensschicksal benachteiligt sind. Viele, die hier unter der Rubrik „Gedanken“ nur ihren dumpfen Unmut absondern, sind doch auf den sozialen Ausgleich dringend angewiesen und sollten besser die Linke wählen, bevor ihnen das Fell über die Ohren gezogen wird. Aber gerade die machen ihr Kreuz immer genau an der falschen Stelle.

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  8. @Interessant: Die Telekom vermietet im Falle eines Drittanbieters die gleiche Leitung mit der vollen Übertragungsmöglichkeit.

    Was der Drittanbieter davon anbietet, ist ihm überlassen.

    Schade ist lediglich, dass man die Chance wo eine Vielzahl von Straßen eh aufgerissen ist nicht nutzt, um das Internet direkt per Glasfaser ins Haus zukunftsfähig zu machen.

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  9. @Interessant

    was ist das für ein Geplapper.
    Seit Oktober läuft es mit Magenta L 100 MB in einigen Stadtteilen.

    Wenn ich schon angeblich lese! Entweder weißt du was oder du lässt die miese Stimmungsmache.

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  10. Alles richtig, Herr Riese! Wobei ich ergänzen möchte, dass es sich bei der Förderung von Glasfaseranschlüssen für Unternehmen – die im Interesse eines vernünftigen Regionalentwicklungskonzepts für den Vogelsbergkreis (Neuansiedlungen, Arbeitsplätze!!!) ja höchst sinnvoll und willkommen sind, um ein eher zufälliges Weihnachtsgeschenk unserer geschäftführenden Bundesregierung handelt, das so von der Kreis-Groko nie eingeplant war. Diese zukunftsorientierte Fördermaßnahme wird uns nun wieder als provinzfürstliche Wohltat präsentiert, um davon abzulenken, dass das „schnelle Internet bis 2017“ (vgl. REK 2014-2020) so langsam zur Lachnummer wird. Denn abgesehen von dem erwähnten Weihnachtsgeschenk bleibt es bei dem zwischen der schwarz-grünen Landesregierung und der schwarz-roten Kreis-Groko vereinbarten Breitbandgeschwurbel Marke Telekom/BIGO, das „schnelles Internet“ dank veralteter Übergangstechnologie von der Telekom für den Privathaushalt wieder zum Glücks- und Geduldsspiel werden lässt. Scherzfrage: Wie geht schnelles Internet im Vogelsberg? Gaaanz laangsaaam!“ In den baltischen Ländern und sogar manchem Staat in Afrika würde man sich über diese Provinzposse totlachen! Armes Deutschland (http://www.fr.de/wirtschaft/glasfaserausbau-deutschland-schleicht-zum-schnellen-internet-a-1276239), armer Vogelsbergkreis!

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  11. Leider lässt sich die Telekom beim Breitbandausbau unwahrscheinlich viel Zeit. Das schnelle Internet sollte im größten Stadtteil von Alsfeld schon seit September 2017 in Betrieb gehen.Nichts ist bis jetzt passiert. Angeblich kommt die Telekom mit den Modulen nicht nach :-). Das erscheint mir als nicht glaugwürdig. Der Verdacht liegt nahe, dass die Telekom erst möglichst viel Marktanteile gewinnen möchte, bevor Drittanbieter zum Zuge kommen. Interessant ist auch, dass die Telekom 100 Mbits/s anbietet. Die Drittanbieter werden aber nur mit bis zu 50 Mbits/s abgespeist. Die Telekom ist ein regelrechter Mafiaverein im Bereich der Telekommunikation. Abzocke ohne Ende. Kundenservice gleich gegen Null.

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