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Diakoniekonferenz zum Thema:„Sozialanwaltschaft – ein ungeborgenes Potential von Diakonie und Kirche?“

ALSFELD (ol). In der letzten Diakoniekonferenz des Jahres referierte Dr. Blaser, Stabsstelle Diakonische Kultur und Referent für Armutspolitik der Diakonie Hessen, zu dem Thema „Sozialanwaltschaft – ein ungeborgenes Potential von Diakonie und Kirche?“ im Dekanat Alsfeld, wie in einer Pressemeldung bekannt gegeben wurde.

Vom Selbstverständnis der Sozialen Arbeit, der Wohlfahrtsverbände, Kirche und Diakonie ausgehend, seien die Sozialanwaltschaft und Lobbyarbeit definiert und besprochen worden. Die Mitglieder der Diakoniekonferenz seien dabei lebhaft ins Gespräch gekommen und hatten die scheinbar noch so theoretischen Erläuterungen mit ihren Erfahrungen aus der Praxis bereichern können.

In der Diskussion seien die strukturellen Hürden wie Abhängigkeiten, Politikverdrossenheit, Ambivalente Interessensvertretung, Ökonomisierung mit einbezogen worden. In einer abschließenden Runde hatte die Zielsetzungen der Diakonie und Kirche durch praktische Beispiel für die Region erarbeitet und abgestimmt werden können. Alle Mitglieder sprachen sich besonders in ihrer Funktion in der Diakoniekonferenz für Sozialanwaltschaft für arme und ältere Menschen und für Migrationsthemen aus. Diese Themen sollen in den nächsten Sitzungen vertieft werden.

Heide-Ermel, die Leiterin der Diakoniekonferenz, bedankte sich bei Dr. Blaser für das gelungene Input Referat und bei den Mitgliedern für die intensive Aussprache und Diskussion. Das Diakoniegesetz der EKHN regle in den Paragraphen zehn und elf die Bildung, Aufgaben und Arbeitsweise der Diakoniekonferenz.

Ein Gedanke zu “„Sozialanwaltschaft – ein ungeborgenes Potential von Diakonie und Kirche?“

  1. Liebe Menschen von der Diakonie! Euer Engagement für alle, die mühselig und beladen sind, in allen Ehren! Aber diese unsägliche Kirchensprache und dieses Sozialarbeiter-Chinesisch! Wer anderen praktisch helfen und nicht nur intern über Hilfe konferieren will, sollte sich denen, die Hilfe suchen, und denen, die bereit sind, Hilfe zu leisten, zu allererst mal verständlich machen können. Klar: „In der Diskussion [sind] die strukturellen Hürden wie Abhängigkeiten, Politikverdrossenheit, ambivalente Interessensvertretung, Ökonomisierung mit einbezogen worden.“ Und jetzt?

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