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Schnell und unbürokratisch: Ersten zehn Förderbescheide übergebenFörderbescheide für Projekt „Fachwerkstadt Alsfeld“ übergeben

ALSFELD (bk). Die Stadt Alsfeld hat ein neues Projekt ins Leben gerufen: „Fachwerkstadt Alsfeld“, belohnt Bürger, die in ihre Immobilien investieren. Vorgestellt wurde das Projekt am Dienstagabend im Rathaus durch Bürgermeister Stephan Paule, der die ersten zehn Förderbescheide übergab.

„Das Projekt ist keine eigene Erfindung“, eröffnete Bürgermeister Paule die Sitzung und erklärte, dass es solch ein, oder ähnliche Projekte anderen Orts bereits gebe. Doch es sei ein gutes Projekt um „Eigentümer zu unterstützen“, weshalb man sich den bereits vorhandenen Projekten angenommen und in abgewandelter Form nun angepasst für Alsfeld auf den Weg bringe. „Dabei ist es kein begrenztes Projekt, sondern ein langfristiges“, stellte der Rathauschef heraus.

Das Projekt der „Fachwerkstadt Alsfeld“ verlaufe nach dem Konzept der Fachwerkförderrichtlinie und würde ausschließlich aus städtischen Geldern finanziert. „Schnell und unbürokratisch, das war uns wichtig“, sagte Paule.

Die Freude war groß, als Bürgermeister Stephan Paule die Förderbescheide übergab. Alle Fotos: bk

Ein neues Förderprojekt für Alsfeld

Pro Jahr sei ein Förderbetrag von 50.000 Euro gesetzt, der auch direkt für den Haushalt mit eingeplant worden sei. Pro Projekt könnten maximal 30.000 Euro bezuschusst werden, wobei sich die höchste Einzelsumme unter den zehn verteilten Förderbescheiden auf über 5.300 Euro belaufe. Im Durchschnitt lege der Betrag jedoch bei 1.887 Euro. Der Gesamtbetrag der zehn Förderbescheide würde sich auf ungefähr 18.800 Euro belaufen. Bis zur letzten Frist seien noch 28 Anträge eingegangen und für die aktuell laufende Frist würde auch bereits wieder ein Antrag vorliegen.

Damit gebe es neben dem Sanierungsprogramm vom städtebaulichen Deckmalschutz, welches auf neun Jahre bei einem Budget von 100.000 Euro pro Jahr begrenzt ist und dem Dorfentwicklungsprogramm IKEK nun auch eine dritte Fördermöglichkeit. IKEK zählte der Bürgermeister separat dazu, da er sein „gesamtes politisches Gewicht“ dazu verwenden wolle beim nächsten Dorfentwicklungsprogramm Alsfeld mit rein zu bekommen. Denn dieses würde nicht dem Stadtkern zugute kommen, sondern den einzelnen Stadtteilen, wie Paule abschließend erklärte.

Die Übergabe der Förderbescheide:

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