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Bundesagentur für Arbeit Gießen teilt die aktuellen Zahlen mit43 Jugendliche noch ohne Ausbildungsstelle

VOGELSBERGKREIS (ol). Laut Pressemeldung der Bundesagentur für Arbeit Gießen sind im Vogelsbergkreis noch Ausbildungsstellen frei. 17 Stück seien es an der Zahl, die jedoch 43 bisher unversorgten Bewerbern gegenüber ständen. Dennoch sei die Zahl der Bewerber und auch die der gemeldeten Ausbildungsstellen gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen.

Die Zahlen seien das Ergebnis der Geschäftsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Es würden nur Stellen und Bewerber erfasst, die bei der Arbeitsagentur, den Jobcentern in den Kreisen Wetterau und Gießen, sowie dem Kreisjobcenter, die Kommunale Vermittlungsagentur im Vogelsbergkreis, bis zum 30. September eines Jahres gemeldet seien. Seit Oktober 2016 seien im Vogelsbergkreis insgesamt 812 ausbildungsplatzsuchende Jugendliche registriert worden. Dies sei ein Anstieg um 149 junge Menschen gegenüber dem Vorjahr. 43 Jugendliche seien zum Stichtag Ende September noch unversorgt gewesen. Dies entspreche jetzt einem Rückgang um 13 Personen im Vorjahresvergleich.

43 Jugendliche und 17 freie Stellen

Im gleichem Zeitraum sei auch die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsstellen um 192 auf nun 810 gestiegen. Zum Berichtsjahresende seien noch 17 Ausbildungsstellen unbesetzt gewesen. „Die duale Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil für den Einstieg ins Berufsleben und gleichzeitig für Betriebe entscheidend, um den Fachkräftebedarf von morgen zu reduzieren“, sagte Eckart Schäfer, Leiter der Arbeitsagentur Gießen. „Zudem spielt das duale Ausbildungssystem für die Integration von Menschen mit Fluchthintergrund eine bedeutende Rolle.“

Im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen, zu dem die Landkreise Wetterau, Vogelsberg und Gießen gehören, seien seit September 2016 insgesamt 5240 Bewerber aufgenommen und beraten worden. Dies sei gegenüber dem Vorjahr ein Anstieg um 261 Jugendliche. Arbeitgeber meldeten von September 2016 bis Oktober dieses Jahres im Bezirk der Arbeitsagentur Gießen insgesamt 4366 Ausbildungsstellen. 337 Stellen mehr, als zum Abschluss des Ausbildungsjahres im Vorjahr. Knapp zwei Drittel der Stellen seien im Dienstleistungsbereich und knapp ein Drittel vom Handwerk gemeldet worden. Zum Stichtag am 30. September seien noch 287 Ausbildungsstellen unbesetzt gewesen. Bis zum Ende des Berechnungszeitraums seien 330 junge Menschen noch unversorgt. In einer sogenannten Nachvermittlungs-Aktion hätten diese Jugendlichen die Möglichkeit noch eine Ausbildung in diesem Jahr zu beginnen.