Einen nachdenklichen, bisweilen auch humorvollen Rückblick auf die jahrtausende alte Tradition des Hebammenberufes wirft Dr. Monika Hölscher, am Freitag, 3, November, im Erzählcafé des Freiwilligenzentrums. Ebenfalls zu Gast: Irma Lißberger, die schon seit Jahren als Hebamme tätig ist und aus ihrem Beruf erzählen wird. Foto: privat

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Vortrag am 3. November im Erzählcafé im Freiwilligenzentrum in AlsfeldEin historischer Überblick: Hebammen in Alsfeld

ALSFELD (ol). Im Dezember 2016 schloss das Alsfelder Kreiskrankenhaus seine Geburtsabteilung – die letzte im Vogelsbergkreis. Seitdem müssen Frauen zur Entbindung in die Kliniken nach Bad Hersfeld, Fulda, Gießen, Marburg oder Ziegenhain fahren. Am 3. November gibt Dr. Monika Hölscher im Erzählcafé des Alsfelder Freiwilligenzentrums einen humorvollen Rückblick auf die alte Tradition des Hebammenberufes.

Freiberufliche Hebammen sind selten geworden, genau wie Hausgeburten. Einen nachdenklichen, bisweilen auch humorvollen Rückblick auf die Jahrtausend alte Tradition des Hebammenberufes wirft Dr. Monika Hölscher am Freitag, 3, November im Erzählcafé des Freiwilligenzentrums.

In ihrem Vortrag richtet die Lokalhistorikerin einen besonderen Fokus auf Alsfeld, wo Hebammen seit dem 15. Jahrhundert nachweisbar seien. In einem sich anschließenden Gespräch soll die langjährige Alsfelder Hebamme Irma Lißberger von ihrer aufreibenden und doch schönen Arbeit erzählen, neuen Erdenbürgern auf die Welt zu helfen. Die Veranstaltung im Freiwilligenzentrum beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt ist wie immer frei.

Beschäftigt sich mit der Geschichte der Hebammen in Alsfeld: Dr. Monika Hölscher. Foto: privat