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MdB Michael Brand besucht Kolpingdorf Herbstein -Bund unterstützt Sanierung mit rund 330.000 Euro„Große Klasse, was hier entstanden ist!“

HERBSTEIN (ol). „Große Klasse, was hier entstanden ist“, schwärmte Michael Brand, der das Feriendorf im Vogelsberg mit seiner fünfköpfigen Familie noch vor der Wahl besuchte. „Das Kolpingdorf in Herbstein ist ein Schmuckstück – für mich persönlich ist es auch eine unglaubliche Kraftquelle. Bund, Land und vor allem ein unglaubliches finanzielles und ehrenamtliches Engagement der Kolping-Familie haben in den letzten zwei Jahren zu der umfassenden Sanierung und Modernisierung des Feriendorfes beigetragen.“

Die in malerischer Landschaft in Herbstein liegende Anlage wurde vom Kolpingwerk Ende der 60er Jahre gegründet. Der Geschäftsführer Hubert Straub, der durch seine Frau Uta in der Feriendorfleitung unterstützt wird, hat die grundlegende Sanierung der 29 Bungalows angestoßen. „Ohne sein unglaubliches Engagement würde hier nicht so viel und so gutes passieren“, lobte Brand, der sich für die Bundesförderung in Höhe von rund 330.000 Euro eingesetzt hatte.

„Die Attraktivität wird deutlich gesteigert“

Ein Schwerpunkt lag auf der energetischen sowie alters- und behindertengerechten Sanierung, der andere auf einer atmosphärischen Rundumerneuerung. „Die neue Einrichtung vermittelt mit den lichtdurchfluteten, dazu in warmen Tönen gestrichenen Räumen mit hellen Holzmöbeln ein tolles Flair“, sagte der Abgeordnete. „Nach der Sanierung erstrahlen die Zimmer in neuem Glanz. Die Attraktivität wird deutlich gesteigert und das wird helfen, viele Gäste aus nah und fern ins schöne Herbstein zu bringen.“

„Besonders angetan hat es mir der Bibelpark – eine tolle Idee“, sagte Brand. „Hier im Kolpingdorf steht der liebe Gott im Mittelpunkt und natürlich Adolph Kolping, den ich sehr verehre. Ich kommen immer wieder gerne hierher.“ In dem überkonfessionelles Ferien-Dorf können Familien einfach die Natur genießen, aber auch ein großes Angebot an Kursen stehe bereit: Töpfer- und Malkurse, Meditationen, Nordic Walking, thematische Wanderungen, Radtouren sowie Indianertage für Kinder und Wochen zum Thema „Vulkanforschung“ für die ganze Familie oder das „Vogelsberg-Trekking“ mit Ponys, Kutsche und einem Picknick.

Zu dem großen idyllischen Naturareal gehört auch ein Bibelpark, die „Wertekulisse für den Urlaub“, wie Hubert Straub es nennt. Verschiedene biblische Themen wie die Arche Noah oder der Riese Goliath seien hier ausgestellt, man kann sie lebensnah erfahren. „In dieser spielerischen Inszenierung können die biblischen Geschichten einen wichtigen Beitrag zu Toleranz, Herzensbildung, Integration und Lebensfreude bilden“, sagte Hubert Straub. „In der jetzigen Zeit vielleicht wichtiger denn je“, stimmte Michael Brand fröhlich zu.

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